Dezember 2011

  Titel Heft 48 Autor  
 
  Christkind-Markt 2011   Tobias Büscher  
  Plattdeutsches Theater 2011      
  Martfelder Meile   Henns Harries  
  Abschied der Redaktion   Dirk Bröer Henns Harries  
  Dorferneuerung      
  ÖPNV in Martfeld      
  Kreiswettbewerb 2011      
  Abzocke per Brief oder Fax   Tobias Büscher  
  HVV Martfeld 2011   Heinrich Gräpel  
  Hvv-Fotoclub   Horst Wolf  
  Rat der Gemeinde Martfeld      
  AMC Asendorf   Uwe Steffens  
  Mattfelds Jugend singt   Werner Sudmeyer  
  Feuerwehr Martfeld      
  Victor Kegli   Anton Bartling  
  TSV Martfeld   Hanna Bormann  
  Die Spritzdreschmaschiene   August Wessel  
  Das ländliche Leben   Henns Harries  
  Kinderseite      
  Rätselseite      

Impressum
Internet: martfeld.de

 

Auflage: 1000 Stück
Verteilung: kostenlos
Herausgeber: GdS Martfeld
Herstellung: IdeenKontor A.Klug

27305 Süstedt
Tel.: 04240 / 95151
Fax: 04240 / 95153
E-Mail: info@IdeenKontor.eu

 

Redakteur
Dirk Bröer
Mallenweg 3
27327 Martfeld Hustedt
Tel.: 04255 / 9838888
Mobil 0160 / 97979493
Fax: 04255 / 9838878
E-Mail: dbröer@ml-email.de
 

Redakteur
Marco "Henns" Harries
Schwarmer Weg 32
27327 Martfeld
Tel: 04255 / 982058
Mobil: 0172 / 4689366

E-Mail: hhens@ml-email.de
 
 


Redaktionsschluss
Für die nächste Martfeld Live Ausgabe wird über www.martfeld.de.
oder WWW.facebook.cm/MartfeldLive rechtzeitig bekannt gegeben.

Das Wort vorweg

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,
das Jahr 2011 neigt sich schon wieder dem Ende entgegen. Die Tage werden rasch kürzer und das kalte Wetter hält wieder Einzug in Martfeld. Wir möchten uns bei Euch/Ihnen für die langjährige Treue und das viele Lob, dass wir innerhalb der letzten zehn Jahre erhalten haben, recht herzlich bedanken. Für uns ist die Martfeld Live Ausgabe Nr. 48 die letzte, die wir komplett in Eigenregie rausbringen. In Zukunft werden Frank Horstmann und Enno Kunze diese Ausgabe übernehmen. Mit dieser Martfeld Live Ausgabe hoffen wir, dass wir wieder einen spannenden Mix aus aktuellen und informativen, sowie historischen Artikeln zusammengestellt haben. Wir hoffen. dass Sie viel Freude beim Lesen haben und wünschen schon jetzt ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2012. Henns Harries Dirk Bröer :-).

Henns Harries Dirk Bröer

SUDOKU

48.26
Das Diagramm ist mit den Zahlen 1 bis 9 auszufüllen. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile und in jeder Spalte und in jedem 3x3 Feld nur einmal vorkommen. Viel Vergnügen beim Rätseln.

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Kinderseite

48.26
Bei Gewitter gilt-. "Vor Eichen weichen und Buchen suchen"?
Irrtum, richtig ist:
Blitze schlagen in der Regel in die höchsten Objekte in der Umgebung ein. Die Wahr- scheinlichkeit für einen Blitzeinschlag hängt einzig und allein von der Baumhöhe und nicht von seiner Art ab.

Maulwürfe sind blind?
Irrtum, richtig ist:
Zwar besitzen Maulwürfe nicht die besten Augen im Tierreich, blind sind sie deswegen noch lange nicht. Immerhin können Maulwürfe mit ihren winzigen Augen hell und dunkel unterscheiden, was unter Tage neben ihrer feinen Nase und ihren Tasthaaren völlig ausreicht.

Bleistifte enthalten Blei?
Irrtum, richtig ist:
Auch wenn der Name etwas anders vermuten lässt: Bleistifte enthalten kein giftiges Blei! Diese bestehen heutzutage aus Graphit und Ton.

Rotes Fleisch ist ungesünder als weißes?
Irrtum, richtig ist:
Bei Untersuchungen fand man heraus, dass sich die Inhaltsstoffe in rotem und weißem Fleisch in ihrer gesundheitlichen Wirkung auf den Körper nicht wirklich unterscheiden. Den schlechten Ruf hat rotes Fleisch deshalb, weil es öfter mit Nitritpökelsalz behandelt wird und sich dieses bei starker Erhitzung in Nitro- samine verwandelt, welche wirklich ungesund und in großen Mengen sogar krebserregend sind. Ältere Menschen benötigen weniger Schlaf?
Irrtum, richtig ist:
Die weit verbreitete Meinung, dass alte Menschen weniger Schlaf benötigen als junge, ist falsch. Wissenschafliche Erkenntnisse belegen, dass bei älteren Menschen die Fähigkeit abnimmt, lange und durchgehend schlafen zu können, wodurch oft nachts ein Schlafdefizit entsteht. Der Bedarf an Schlaf sinkt mit steigendem Alter jedoch nicht. Um dieses Defizit auszugleichen, halten viele Senioren tagsüber ein Nickerchen.

Albert Einstein wurde für die Relativitätstheorie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet?
Irrtum, richtig ist:
Einstein hat den Nobelpreis nicht für die Relativitätstheorie, sondern aufgrund seiner Verdienste um die theoretische Physik erhalten, insbesondere für die quantenphysikalische Deutung des photoelektrischen Effekts.

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Das ländliche Leben im 19, Jahrhundert
Aus einem Bericht in einer Hausbibel

48.24
Obwohl der nachfolgende Artikel aus unserem Nachbarort Oiste stammt, soll er hier vorgestellt werden, da sich die dortige Lebensweise im 19. Jahrhundert mit der in Martfeld deckte. Der Bericht stellt uns den Alltag und Sitten von damals vor. Niedergeschrieben wurde er in einer alten Hausbibel am 19. Oktober 1891 als eine Art Familienchronik.

Verfasser war der aus Oiste gebürtige Lehrer Ratje Mügge (1815-1892) in Hannover. Er war Vater des Mineralogen Prof. Otto Mügge (1858-1932) und Großvater des Meteorologen Ratje Mügge (1896-1975).

Der Anfang der Familienchronik befasst sich mit den Lebensdaten von Mügges Eltern und Geschwistern. Danach folgt eine kurze Beschreibung der Herkunft der Familie, die hier vernachlässigt werden soll, da sie in den Martfeld Live-Ausgaben Nr. 28 und 29 (April/August 2005) bereits verarbeitet wurde. Folgend soll hier nun Ratje Mügge wortgetreu in Auszügen wiedergegeben werden.

"Meine Großmutter, eine geborene Klinkers (1) stammte aus "Gehrkenhus" 2 in Holtum. Sie verheiratete sich wieder an einen Ratje Klausen in Ritzenbergen nach dem sog. "Fährmannshus" und ihre Tochter heiratete den Sohn ihres Stiefvaters aus dessen erster Ehe, Ratje Clausen. Nach dem in den 20er Jahren erfolgten Tode ihrer Tochter, ihres zweiten Mannes und ihres Stief-, zugleich auch Schwiegersohnes, verblieb sie bis 1840 in dem "Fährmannshus" in Ritzenbergen und kehrte dann nach dem Tode meiner Mutter in mein elterliches Haus nach Oiste zurück, wo sie, geboren am 14.01.1763, anfangs Oktober 1852 im Alter von 89 Jahren und 9 Monaten gestorben ist. Sie schnupfte stark, rauchte auch im hohen Alter noch sehr gern ihre lange Pfeife und spielte dabei mit großer Lust und Sachkenntnis eine Partie Whist, Solol (4) oder Schafkopf (6).

Meine Großeltern mütterlicherseits wohnten in Dahlhausen, einem sehr freundlichen, unmittelbar am Weserdeich zwischen großen Obst- und Gemüsegärten gelegenen und von den saftigsten Wiesen und Weiden umgebenen Dorfe, eine gute halbe Stunde von Oiste entfernt. Das Haus dieser Großeltern wird "Rütershus" genannt. Wann und woher ein Hecht (7)in dieses Haus gekommen ist, weiß ich nicht. Die Vorfahren der Rüter sollen sehr reiche Leute gewesen sein. Sie bauten aus sehr dicken und breiten eichenen Balken und Ständern Anno 1621 einen Speicher, der noch heute steht, mit der unleserlichen, angeblich eingehauenen Inschrift an einem Querbalken des Giebels: "»Schön sünd wi nich, aber riek". Auch geht die Sage, dass sie den Weg vom Wohnhaus bis zum Speicher mit silbernen Geldstücken haben pflastern lassen wollen.

Mein Vater (9), beim Tode seines Vaters erst 12 Jahre alt, hat sich als Anerbe des elterlichen Hofes 10 wegen der Militärverhältnisse während der französischen Okkupation schon 1810, also in seinem 23ten Lebensjahr, verheiratet, die Mutter Anfang des 19ten Lebensjahres. Beide Eltern waren einfache, schlichte Bauerleute, beide gesund und frischen, frohen Sinnes und Mutes. Der Vater war mittlerer Größe, breitschultrig, von starkem Körperbau, mit Blatternarben im Gesicht, sehr raschen Ganges und ebenso rasch und tätig eingreifend bei allen Arbeiten.

Die Mutter, eine große, stattliche Frau mit blonden Haaren (der Vater mit schwarzen), frohen Gemütes, gern singend, geistliche und weltliche Lieder, hinter dem Spinnrad sitzend, im Kreise ihrer Mägde und Kinder. Wohnung, Kleidung, Speisen und Trank, häusliche Sitte und Ordnung, waren damals ganz anders als heutzutage. Wohnhaus und Viehhaus waren durch eine Wand getrennt. Auf dem sogen. Flett (Flur), hergestellt wie ein flaster aus kleinen, dünnen und glatten Steine, von den Klippen an der Weser, lag der niedrige offene Feuerherd unter dem sogen. "Rnehmen" mit seinen großen Kesselhaken, an denen die viel Inhalt fassenden eisernen Töpfe und Kessel hingen. Eine Küche und Schornstein war nicht vorhanden, nur ein "Waschort" zur Seite der "Halbtür". Der Rauch vom Feuerherd und aus den Öfen biss in die Augen und durchzog das ganze Haus, so dass auch das Strohdach auf dem Haus an der Innenseite ganz schwarz angeräuchert war. Zwei Wohnzimmer, die sogen. große und "lüttje Dönze", ein paar Kammern und Butzen waren die Wohn- und Schlafräume.

Die Kleidung meines Vaters: eine schwarz manchestener Kniehose (12), oberhalb des Knies an der Außenseite mit drei großen und schweren, silbernen Knöpfen, und unterhalb des Knies mit einer starken silbernen Schnalle versehen, an deren starken Zugbändern die "Strippen" Der langen Stiefel befestigt wurden. Statt der Stiefel wurden auch blaue oder weiße, bis über die Knie reichende Strümpfe getragen und dabei Schuhe, die auf dem Spann mit großen, schweren silbernen Schnallen versehen waren. Der Oberkörper wurde für gewöhnlich mit einer Jacke und Weste von blauem Tuch bekleidet, die beiden mit einer doppelten Reihe von silbernen Knöpfen besetzt waren. Sonntags zum Kirchgang und bei feierlichen Anlässen trug er einen blauen Tuchrock und einen hohen Hut. Die tägliche Kopfbedeckung war eine Kappe oder eine Zipfelmütze. An den leinenen zum Teil sehr feinen Hemden war ein breiter Kragen festgenäht. Vorhemden, Manschetten u.w. kannte man nicht.

Auch die Frauenhemden waren mit einem breiten, auf die Schultern und den Rücken geklappten Kragen versehen. Über dem Miederkorsetts waren völlig unbekannte Dinge, bedeckte Brust und Rücken ein sehr kunstvoll und vielfach gefaltetes Tuch, dessen Zipfel hinten bis zum Kreuz herabhing. Den Kopf der Frauen, wie der jungen Mädchen, schmückte eine dicht anschließende, oft sehr kostbare, mit echtem Golddraht und Perlen bestickte Mütze, vorn mit echter handbreiter Spitze versehen, welche die ganze Stirn bedeckte und hinten im Nacken mit schweren, breiten seidenen Bändern geschmückt, die lang auf den Rücken herunterhingen. Ein ähnliches Band befand sich an beiden Seiten, welche, die Ohren ganz bedeckend, unter dem Kinn kunstvoll zusammengebunden wurden. Ein anderes, nur von verheirateten Frauen und Witwen getragenes Kopfschmuckstück war das sog. "Knöppchen", ein reichlich handbreites, dünn wattiertes, durchnähten und oft auch gesticktes Kissen, welches vor die Stirn gelegt und hinten am Kopf festgebunden wurde.

Alle Kleidungsstücke, mit Ausnahme der Sonntags- und Festkleider, wurden aus selbstverfertigten Stoffen, Ganzleinenen oder Halbleinenen, Halbwollenen, auch Baumwollenen verfertigt.

Die Speisen waren sehr einfach. aber meistens nahrhaft, vor allem Milchspeisen. Milch, vermengt mit saurer dicker Milch, mit Käse, mit Brot und ganz besonders mit Bohnen oder Erbsen, wurden jeden Abend und oft auch des Mittags gegessen. Braunkohlsuppen, Rüben und Kartoffeln und die sogen. kleinen Bohnen wurden sonntags in solcher Menge gekocht, dass sie für die halbe Woche ausreichten. Meine Eltern aßen viele Jahre mit Knechten und Mägden und mit uns Kindern an einem Tisch aus einer großen Schüssel, in die jeder mit seinem hölzernen Löffel hineinlangte. Vor- und Nachtisch wurde gebetet und nach der Morgen- und Abendmahlzeit auch regelmäßig der Abend- und Morgensegen, entweder aus dem hannoverschen Gesangbuch oder dem Andachtsbuch von Starcke (13).

Die Eltern, auch Knecht und Mägde und wir Kinder, gingen am Sonntag, sowohl Vor- wie Nachmittags, zur Kirche. Zur Schule wurden wir sehr regelmäßig und präzise geschickt (14), außerdem aber zu allen vorkommenden Arbeiten angehalten, jeder Junge nach seinem Alter und seinen Kräften. Mein Vater war als ein in der Erziehung seiner Kinder sehr strenger Mann im ganzen Dorfe bekannt, aber wir Jungen fühlten diese Strenge gar nicht, weil wir von Anfang an an unbedingten Gehorsam gewöhnt waren. Als Kinder von 8-10 Jahren mussten wir morgens früh um 4 und 5 Uhr, zu Zeiten noch früher aufstehen, um beim Dreschen zu helfen, Pferde von der Weide zu holen oder vor der Morgenkost Kartoffeln, große Bohnen und andere Feldfrüchte zu hacken oder zu reinigen.

Ich habe in meinen Knabenjahren, vom 8.-9. Jahre an, sehr viel die Pferde vor dem Pflug antreiben müssen. Das Essen wurde mir durch die zum Melken kommenden Mägde mitgebracht. Des Nachts bewachte ich – wohl meistens im Schlafe – in Gesellschaft des ältesten Bruders (15) in der sog. Schäferkarre die Schafe in der Hürde. Wenn ich nicht auf dem Acker oder bei dem Vieh mit Füttern beschäftigt war, so musste ich der Mutter bei dem großen Haushalt behilflich sein, dass ich die jüngeren Brüder wiegen und warten, Kartoffeln usw. schälen, große Bohnen und Erbsen auslöchten, Wurzeln schrappen, Feuerholz herbeiholen und das Feuer auf dem Herd im Gang erhalten musste. Nebenbei den Ferkeln und Kälbern Futter hinbringen, die große Viehdiele abfegen, "Spulen machen", wenn die Mägde webten, tagelang hinter der Brake stehen und Flachs "broken" (brechen), wenn die Mägde "schepten" und die Mutter hechelte. Ich musste die nötigen Ausgänge im Dorf und die gar häufigen Bestellungen bei den Großmüttern in Dahlhausen und Ritzenbergen machen und mancherlei anderes.

Auch habe ich meine Mutter öfter, wenn sie auf schmutzigen und nassen Wegen Verwandte besuchen wollte, zu Pferde begleitet. Wir beide auf einem Pferd sitzend, ich vorn, sie hinter mir quer sitzend. Das viele, oft stundenlang dauernde Wiegen der jüngeren Brüder ist mir wahrscheinlich die langweiligste Arbeit gewesen. Als mein jüngster Bruder geboren wurde, soll ich denselben mit den Worten empfangen haben: "Nu geit dat verdammte Wegen wedder los". Bei uns herrschte trotz allem Geldmangel, der in den schlechten, nassen Jahren während meiner Knabenzeit auch in dem Elternhaus vorhanden war, stets ein fröhlicher, heiterer Geist, große Gastfreiheit, ein freundliches Willkommen für Jedermann.
Henns Harries

1. Catharine Margarethe Klinker war in erster Ehe mit dem Vollmeier Gerd Heinrich Mügge (1751-1800) in Oiste und in zweiter Ehe mit dem Vollmeier Ratje Clausen (1749-1825) in Ritzenbergen verheiratet. 2 Vollmeierhof Nr. 2 in Altholtum. 3 Vollmeierhof Nr. 5 in Ritzenbergen. 4 Ursprünglich altenglisches Kartenspiel. 5 Variante des Whist. 6 Altbayerisches Kartenspiel. 7 Harm Hecht und Helene Stöver. 8 Vollmeierhof Nr. 51 in Dahlhausen. 9 Johann Hinrich Mügge (1788-1835). 10 Vollmeierhof Nr. 9 in Oiste. 11 Anna Adelheid Hecht (1791-1840). 12 Die sog. Manchesterhose ist eine Stoffhose aus Chord gefertigt. 13 Caspar Starke, Superintendent von Eilenburg 1571-1595. 14 Darin könnte auch der Grund liegen, warum nicht nur Ratje Mügge Lehrer wurde, sondern auch sein jüngster Bruder Diedrich Christian Mügge (1828-1907), der diesen Beruf u.a. in Vilsen und Heiligenfelde ausübte. 15 Gerd Heinrich Mügge (1811-1848).

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Spritzdreschmaschine aus Martfeld

48.23
Jedes Märchen beginnt mit "Es war einmal". Doch hier wird Vergangenheit in die Gegenwart zurück geholt. Da ich dem Heimatverein Bassen bei Achim viele alte Sachen geschenkt habe, wurde ich zur Einweihung des neuen Heimathauses eingeladen. Ich lernte dort den 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Posthausen, August Lindemann, kennen. Er lud mich ein, ihr Heimathaus zu besichtigen.

Bei dieser Besichtigung traute ich meinen Augen nicht, eine Spitzdreschmaschine zu sehen, die in Martfeld von den Gebrüder Peper mit der Nummer 4739 gebaut wurde. So war auch hier im Ort vor über hundert Jahren der Fortschrittsgeist tätig und wurde in die Tat umgesetzt, um den Bauern ihre Arbeit zu erleichtern.

Das Transportfahrrad

Erst nach dem Einzug der Deutschen Mark im Juni 1948 normalisierte sich langsam das Leben wieder unter den Einheimischen und den zu uns gekommenen Flüchtlingen und Vertriebenen. Bis zur Währungsreform waren alle Lebensmittel rationiert, man bekam sie nur gegen Marken. Für Bekleidung und andere Bedürfnisse benötigte man Bezugsscheine. Tauschgeschäft, man nannte es Schwarzmarkt, blühte. Man bekam vieles, aber nicht alles. 1 Pfund Butter kostete 200 Reichsmark. Ich bekam 1947 einen mir passenden gebrauchten Sommeranzug. Der Preis war 10 Pfund Butter oder 2.000 Reichsmark.

Alles wurde zu Fuß erledigt. Ich wäre damals froh gewesen, ein solches Fahrrad zu besitzen. das heute in den Sperrmüll landet. Das auf dem Bild zu sehende Transportfahrrad kaufte Bäckermeister Fritz Klausen aus Büngelshausen 1952, um seine Kunden mit Brötchen und Brot zu versorgen. Nach dem Kauf eines Autos wurde das Rad auf den Hausboden gehängt. Und dann begann der Dornröschenschlaf. Ich habe es jetzt von Richard Klausen zur Instandsetzung bekommen. vom Staub gereinigt und fahrbereit gemacht. Ihr glaubt es nicht. Schläuche und Reifen sind dieselben. Sie haben die fast sechzig Jahre unbeschadet überstanden. So ist das Rad im originalen Zustand und fahrbereit.
August Wessel

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Wassergymnastik des TSV Martfeld
Donnerstags 2 Gruppen: 13:15 bis 14:15 Uhr und 14:15-15:15 Uhr

48.22 Die Wassergymnastik begann 1992/93 mit Biggi Strah. mann, dann trainierte Dorothe True, danach weit über 10 Jahre Traute Gehrens und jetzt seit einigen Jahren Andren Lange.

Wir hatten in manchen Saisonzeiten mehr als 60 Mitglieder. Einige Mitglieder sind schon von Anfang an dabei Das 1. männliche Mitglied ist Willi Herrman gewesen unc inzwischen nehmen mehrere Männer daran teil.

Diese lustigen Wasserratten unternehmen jedes Jahr eine Kohltour, einmal eine Fahrt ins Solebad Walsrode, Kaffee und Fahrradtouren. Eine Kaffeetrinken zur Weihnachtszei und ein Abschluss-Kaffeetrinken in einer sehr gemütlicher Runde ist nicht wegzudenken.

Wer daran teilgenommen hat, weiß, dass auch das gesellige Beisammensein eine ganz große Rolle spielt. Holler wir, dass Andrea Lange die Gruppe im nassen Element auch weiterhin ordentlich ins Schwitzen bringt. Im Jahr 2012/13 feiern wir dann übrigens schon unser 20-jährigeE Bestehen.
Hanna Bormann

Abschied vom Rasenmäher

Seit nun schon fast 20 Jahren mäht und pflegt Rolf Bröer auf dem Martfelder Sportplatz den Rasen. In diesem Jahr war es für ihn das letzte Mal, dass er sich auf den Rasenmäher setzte und den Rasen mähte. Er veranschiedet sich damit in den wohlverdienten Ruhestand.

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Fragen an Victor Kegli
Martfelder Künstler beantwortet Anton Bartling`s Fragen

48.21





  • Welche Vorstellung hattest du vor deiner Reise nach Martfeld??
    Es ist etwas Besonderes an einem Projekt über einen Zeitraum von einem halben Jahr zu arbeiten. Zwar hatte ich eine Vorstellung vom Projekt, ich habe mich damit auch den Dörfern vorgestellt, aber da waren es nur "Legenden". Was mich dann in Martfeld erwartet und wie dann die Idee (in kleine Projekte, Bilder, Geschichten, umgesetzt) wird, war am Anfang in Hannover noch nicht abzusehen.

  • Nach einer Woche Abstand, was erinnert dich am Meis¬ten an Martfeld?
    Soviel Natur umlaufende Natur war ich seit meiner Kindheit nicht mehr gewöhnt.

  • Welche deiner Martfelder Projekte gefällt dir persönlich am Besten?
    Ich "mag" alle meine 8 Projekte. Jede steht und erzählt eine andere Geschichte, nicht nur eine Martfelder Legende, sondern auch eine Geschichte über meine Zeit in Martfeld.

  • Welche Martfelder Legende blieb für dich unvollendet?
    Meine einzelnen Arbeiten zu den Martfelder Legenden sind in sich abgeschlossen, die Martfelder Legenden "arbeiten" weiter, auch ohne mich. Vielleicht kommen auch neue Legenden hinzu, es gibt genügend Geschichten, die darauf warten.

  • Wenn du die Möglichkeit hättest, welches Martfelder Projekt würdest du in welches Museum stellen ?
    Die einzelnen Arbeiten wurden für Martfeld gemacht und nur dort funktionieren sie auch. Es sind "aktive" Kunstwerke, die zur Kommunikation anregen. Man spricht über die Kunstwerke und die Geschichten und Kunstwerke, dadurch bleiben sie lebendig. Im Museum leben diese Geschichten nicht weiter. Die Arbeiten könnte man zwar sehen, aber nur eine Hülle, die Martfelder dahinter würde man nicht hören.

  • Du hast die Erklärung des Namens Hartfelds an Ortseingängen auf Schildern geschrieben. Welches Symbol würdest du für Martfeld erstellen?
    Ich hatte die Idee zu den Ortsschildern durch meine Lektüre der Martfelder Chronik, in einem Kapitel wurden die verschiedenen Namen und Deutungsversuche erzählt. Ein anderes Kapitel erzählt die Entstehung des Dorfwappens - deshalb werde ich mich hüten, ein Symbol für Martfeld vorzuschlagen.

  • Was fehlt aus Sicht eines Berliner Künstlers in Hartfeld? Mir fehlte die Infrastruktur zur Realisierung der meisten meiner Arbeiten, hier in Berlin weiß ich, wo ich was bekomme. Ich habe hier mein Netzwerk. Ich bin ja auch ein Berliner Künstler.

  • Du hast ungarisches Blut in deinen Adern, wie macht sich das bemerkbar?
    Der Ungar in mir beginnt etwas mit großem Elan und Pathos, verliert aber schnell Geschwindigkeit und Lust. Das Deutsche hilft mir beim Abwägen und Nachdenken und zwingt mich manchmal (leider) auch zum Durchhalten.

  • Was ist dein Lieblingsessen?
    Italienisch

  • Und jetzt die obligatorische Frage. Welches ist dein Lieblingsfußballverein?
    Ich freue mich nur jedes Mal, wenn die Bayern nicht gewinnen.

  • Was wünscht du den Martfelderinnen und Martfeldern für die Zukunft?
    Bleibt an der Kunst dran und haltet eure Geschichten lebendig. Auf das euch der Stoff für die Legenden nicht ausgeht.

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Ortsfeuerwehr Martfeld informiert
Rauchmelder können Leben retten

48.20
Liebe Martfelder Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Jeder Mensch wünscht sich zu Weihnachten etwas Schönes oder Interessantes. Der Wunsch der Niedersächsischen Feuerwehren hat sich bereits erfüllt. Rauchmelder werden in Niedersachsen zur Pflicht. Das Kabinett hat in einem Gesetzentwurf zur Neufassung der Landesbauordnung beschlossen, künftig in allen Neubauten Rauchmelder zu installieren. Für bestehende Wohnungen soll eine Übergangsregelung von vier Jahren gelten.

Bereits 2003 hat Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland die Rauchmelderpflicht eingeführt. Niedersachen ist jetzt das zehnte Bundesland, ein Jahr nach Bremen, die Rauchmelder zur Pflicht machen.

Warten Sie keine vier Jahre mehr um Ihre Wohnung mit Rauchmelder auszustatten. In der nun vor uns liegenden Advents- und Weihnachtszeit mit ihren brennenden Kerzen, verbirgt sich ein großes Gefahrenpotenzial. Genießen Sie also die Vorweihnachtszeit und besuchen Sie auf dem Weihnachtsmarkt den Stand der Ortsfeuerwehr Martfeld. Sachkundige Feuerwehrkameraden stehen Ihnen für alle Fragen rund um den Rauchmelder zur Verfügung.

Alle Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden der Martfelder Feuerwehr wünschen Ihnen eine ruhige Vorweihnachtszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2012.

Versprechen eingelöst

Die Martfelder Geschäftsleute, Klaus-Peter Klausen vom Kööpin und Heiner Rahlmann vom gleichnamigen Versicherungsbüro lösten Ihr versprechen ein und übergaben den Erlös von Tombola, Glücksrad drehen. Rauchmelder verkauf etc. an die Feuerwehr. Über einen Scheck in Höhe von 385,- € freut sich die Jugendfeuerwehr Schwarme und Umgebung - 400,- € bekam die Freiwillige Ortsfeuerwehr Martfeld.

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Martfelds Jugend singt un speelt up Platt

48.19
Plattdeutsch gehört zur Region und muss erhalten und gefördert werden. Leider haben unsere Kinder und Jugendlichen kaum noch die Möglichkeit das Plattdeutsche zu erlernen, geschweige denn zu sprechen.

Im täglichen Umgang ist unsere schöne alte Sprache so gut wie nicht mehr vorhanden. Wenn überhaupt, wird das Plattdeutsche noch von einigen älteren Mitbürgern gesprochen. Dabei ist Plattdeutsch eine wunderschöne und ausdrucksstarke Sprache, die sehr viel Spaß macht und auch dem Zuhörer ohne Kenntnis der Sprache sehr viel Freude bereitet.

Bis vor kurzem wurde die plattdeutsche Schauspiel- und Sangeskunst noch von Sigrid Gantke und Thomas Denker mit großem Erfolg gepflegt – dafür auch von hier ein herzliches "Danke schön"! Die Tradition wollen wir – Regina Nordbruch und Werner Sudmeyer – nun fortführen.

Im Vordergrund soll der Spaß stehen, dann wird sich alles andere von ganz allein ergeben. Natürlich werden wir wieder Sketche und Theaterstücke einstudieren und zur Aufführung bringen; wir werden miteinander singen – auf Platt versteht sich. Wir werden uns regelmäßig an jedem Donnerstag von 18:00 – 19:30 h in der Mehrzweckhalle der Grundschule Martfeld treffen (außer in den Schulferien).

Es ist jeder, der sich angesprochen fühlt herzlich eingeladen mit zu wirken – egal woher ihr kommt und ob ihr Plattdeutsch könnt oder nicht. Auch für Unterstützung von außen durch Sponsoren oder tätige Mithilfe sind wir äußerst dankbar!
Nähere Auskünfte erhaltet ihr unter 04255-1658 bei Werner Sudmeyer

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AMC Asendorf
Saisonrückblick der Jugend-Kartslalom-Fahrer

48.16
Nach dem Superjahr 2010 mit einem Bundesendlaufsieger und zwei Norddeutschen Meistern waren wir gespannt, wie sich das Jahr 2011 entwickelte. Die Vorgabe unseres Ersten Vorsitzenden Uwe Steffens lautete: Wenn alles gut läuft könnten sich insgesamt acht Mitglieder des AMC Asendorf Jugendliche für den Bundesendlauf in Winterberg und der Norddeutschen Meisterschaft in Lage qualifizieren.

Dass diese Forderung nur sehr schwer zu erreichen war, wusste er selbst zu gut. Denn wenn man im Motorsport erfolgreich sein will, benötigt man mehrere Faktoren die alle passen müssen. Zum einen ist es Talent, dann gute Trainer mit Erfahrung, gute Trainingsmöglichkeiten, verlässliches Material, Eltern, die für den Sport ihrer Zöglinge alles geben und zuletzt eine große Menge Glück. Oft entscheiden nur wenige Millimeter bzw. Zehntel Sekunden über Sieg oder Nichtsieg.

In 12 Qualifikationsläufen, die im gesamten Bereich Weser – Ems, also von Lingen bis Jever und von Melle bis Rotenburg stattfanden, wurden die besten Kart-Slalom¬Fahrer für die ADAC Meisterschaft gesucht. Von mehr als 100 eingeschriebenen Startern stellte der AMC Asendorf 21 Teilnehmer. Die jeweils ersten drei Fahrer der unterschiedlichen Klassen (K1 - K5), in den ADAC Regionalverbunden bundesweit, qualifizierten sich für die Teilnahme zu den Endläufen.

Bei den Jüngsten K1 hatten Annika Oppermann sowie Ole und Jonas Gruß ihr Debüt. Mit Plätzen im hinteren Mittelfeld war nicht mehr drin, was aber ganz normal war in ihrer ersten Saison. Jeder Anfang ist schwer. Es waren aber von Rennen zu Rennen Steigerungen erkennbar. Besser machten es Daniel Bührig mit Rang 7 und David Polok mit Rang 4. David musste sich im letzten Lauf in Sulingen leider von Platz 3 verdrängen lassen, der zur Teilnahme an den Endläufen gereicht hätte.

In der Klasse K2 (10-11 Jahre) waren 7 AMC Kinder unter den besten 13 Platzierten in der Meisterschaft eingeschrieben. Christian Lemke, welcher die Klasse als Meister beendete, sowie Tim Gruß als drittplatzierter hatten sich für die Endläufe qualifiziert und legten dort wie gewohnt klasse Leistungen hin.

Maximiliam Haake scheiterte nach einer tollen Saison leider als viertplazierter nur ganz knapp an der Teilnahme der Endläufe.

Fabian Oppermann als bester Aufsteiger in die K2, sowie Vincent Marks und Daniel Diekmann, welche beide ebenfalls frisch aus der K1 in die K2 aufgestiegen waren, legten eine tolle Leistung hin und belegten zusammen mit ihrer Kameradin Lea Habekost, sehr gute mittlere Plätze in der Meisterschaft mit insgesamt 27 Startern hin.

In der K3 wurde Nico Raaf in der Meisterschaft Vizemeister knapp vor Nina Steffens. Beide waren damit nach einer famosen Saison für die Endläufe qualifiziert und enttäuschten dort ihre Anhänger keinesfalls. Mit Andrej Schekolow, welcher die Saison als neunter beendete, sowie Marius Lull als zehnter und Janis Dzialas als 20. von 24 Gesamtstartern konnten nach viel Spaß die Saison beruhigt beenden.

In der K4 konnte der letztjährige Sieger des Bundesendlaufes Nico Post, nach seinem altersbedingtem Aufstieg in die Klasse K4, letztendlich einen tollen 2. Platz in der Meisterschaft verzeichnen. Auch bei den Endläufen zeigt Nico, dass er auch in der für ihn neuen Klasse ganz vorne mitmischen kann. Seine Kameradin Pia Steffens konnte einen tollen zehnten Gesamtplatz und Sean Fejzuli einen 13. Platz erreichen.

In der K 5 war der AMC Asendorf mit einem Starter vertreten. Henry Haschke erreichte einen tollen 5. Platz in der Gesamtwertung. In der ADAC Meistersaft standen Mitglieder der Jugendgruppe des AMC Asendorf 41 mal auf dem Siegertreppchen.

Auf ging es nach Lage im ADAC Bereich Ostwestfalen zur Norddeutschen Meisterschaft mit 5 Jugendgruppenmitgliedern des AMC Asendorf. Über 30 Fans machten sich ebenfalls auf den Weg zur Unterstützung der Fahrer.

In der K2 hatten Titelverteidiger Christian Lemke und Tim Gruß eine Doppelführung nach dem ersten Lauf erreicht. Leider schlichen sich im 2. Lauf ein paar Pylonenfehler ein, so dass Christian guter 7. wurde und Tim belohnte sich mit einem tollen 3. Platz.

In der K3 starteten Nina Steffens und Nico Raaf für den AMC Asendorf. Nina fuhr 2 Nullfehlerrunden und erreichte Rang 12. Nico war schneller, nahm sich aber 1 Pylone, so das Platz 10 heraussprang.

Als Titelverteidiger setzte sich Nico Post ins Kart für seinem Wettkampf. Im 1. Lauf fuhr auch er eine Pylone um: Die sehr guten Fahrzeiten sicherten ihm einem sehr guten 4. Platz.

Anfang Oktober stand für die Fünf der Bundesendlauf in Winterberg an. In jeder Klasse trafen die besten 51 Kart-Slalom-Fahrer Deutschlands auf einander. Die Unterstützung der vielen AMC Mitgliedern war den AMC Teilnehmern sicher.

In der K2 lief es für Christian und Tim schlecht. Die Pylonen waren den Beiden nicht wohlgesonnen. Platz 39 für Christian und Platz 47 für Tim waren das Ergebnis.

Beim Wettkampf der K3 waren Nina Steffens und Nico Raaf unsere Eisen im Feuer. Im Mittelfeld fanden sich die beiden auf der Ergebnisliste wieder. Nico wurde 27. und Nina platzierte sich auf Rang 32.

Titelverteidiger Nico Post startete in der K 4 und wurde mit 2 Nullfehlerläufen sehr guter 5 beim Bundesendlauf des ADAC's.

Bei der Deutschen Meisterschaft des DMSBJ folgte ein weiteres Highlight für Christian Lemke aus Hustedt. Als Meister der NFM (Niedersächsische Fachverband für Motorsport) hatte sich Christian die Startberechtigung erreicht. Leider lief es auch hier nicht so wie erwünscht. Platz 15 war sein Ergebnis.

Bei den Endläufen gibt es nur eine Vorgabe: Sekt oder Selters. Wer nichts wagt, hat schon verloren. In diesem Jahr überwog der Selters. Sekt (nat. alkoholfrei) gab es für Nico Post.

In untergeordneten Meisterschaften (Weser-Pokal und Frieslandpokal) waren die Fahrer des AMC Asendorf ebenfalls ganz vorne vertreten.

In iedem Jahr gibt es altersmäßige Klassenverschiebungen, so dass wir in der Nachwuchsgruppe wieder Mitglieder der Jahrgänge 2005/2006 aufnehmen können. Durch die Nachrücker, in diesem Jahr Kim Habekost und Marit Lemke (wechseln 2012 in die Klasse K1), werden dadurch Plätze in der Klasse KO frei.
Bei Interesse, bitte bei Uwe Steffens (Tel. 04255-435) melden.

Teilnehmer (Klasse K1 bis K5) des ADAC Weser-Ems, die an den Endläufen in Lage (Norddeutsche Meisterschaft ADAC) und Winterberg (Bundesendlauf ADAC) teilgenommen haben.

HAIGO - Historic - Cup AMC Asendorf informiert

Liebe Leserinnen und Leser
Mit diesem Bericht möchten wir ihnen einen kleinen Einblick in den HAIGO-Historic-Cup geben. HAIGO steht für Historische Automobil Interessen Gemeinschaft Ostdeutschland.
Sie besteht 2011 jetzt im siebten Jahr. In der Serie starten Fahrzeuge der ehemaligen DDR, und Fahrzeuge aus deren ehemaligen sozialistischen Bruderländern (MT 77, Formel Estonia, usw.). Das Team Brinkmann-Motorsport und Fahrer Michael Wolters starten seit 2010 mit einem Formel König, als Gaststarter, in dieser Serie.

Im HAIGO-Historic-Cup können Fahrer ab 18 Jahren mit historischen Rennwagen an den Start gehen. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine Lizenz für den Fahrer und ein historischer FIA-Wagenpass für das Fahrzeug. Bei gaststartenden Fahrzeugen, die aus Nachwuchsserien stammen, wie z.B. der Formel König, wo es sich früher um eine Nachwuchsserie handelte, in der Fahrer ab 16 Jahren starten konnten, können auch heute schon Fahrer mit 16 Jahren starten.

Die Rennen des HAIGO-Cups finden bei Großveranstaltungen wie z.B. in Most (CZ, Tschechische Meisterschaft), Poznan (Polen, FIA Central Europa Cup), sowie am Sachsenring, am Eurospeedway Lausitz, und in Oschersleben, statt. Bei den letzten drei aufgezählten Rennstrecken handelt es sich um deutsche Rennstrecken, bei deren Veranstaltungen es sich um die ADAC GT Masters - Veranstaltungen handelt, die in Deutschland nach Formel 1 und DTM, sozusagen die 2. Bundesliga im Motorsport darstellt.

Die Fahrzeuge, die im Rahmen des HAIGO-Cups gefahren werden, sind Fahrzeuge bis zum Produktionsjahr 1989 und haben 1300ccm mit einem Vergaser, oder 1600ccm mit zwei Doppelvergasern und ca. 130 bis 160 PS, bei einem Gewicht zwischen 420 und 485 Kg. Der Formel König von Brinkmann-Motorsport wird durch seine Doppelvergaseranlage bei den 1600ccm-Fahrzeugen eingestuft. Der Motor leistet ca. 145PS bei einem Fahrzeuggewicht von 438kg.

In der Saison 2011 konnte sich der AMC-Asendorf-Fahrer Michael Wolters mit starken Leistungen im vorderen Drittel der 1600ccm-Fahrzeuge festsetzen.
Ergebnisse von den Veranstaltungen finden sie unter www.haigo.net.

Weitere Informationen zur HAIGO und zu Brinkmann-Motorsport finden sie unter www.motor-sport-brinkmann.de. Auf dem Bild sehen sie das Formel-König-Fahrzeug mit Fahrer und Team, leider ohne die Team-chefin Birgit Brinkmann, die das Foto schoss, und wie immer hinter bzw. diesmal vor dem Team steht.

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Rat der Gemeind Martfeld
Wichtige personelle Entscheidungen in der konstituierenden Sitzung

48.15
Am 7. November 2011 trat der Rat der Gemeinde Martfeld zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Bei der Sitzung im Gasthaus "Zur Post" in Kleinenborstel wurden viele personelle Entscheidungen getroffen.
Nachfolgend die Entscheidungen, wie sie in der Sitzung beschlossen bzw. benannt wurden:

  • Bürgermeisterin Marlies Plate (Bündnis 90/Die Grünen)
    Gleichberechtigte stellvertretende Bürgermeister Michael Albers (SPD) und Heinrich Lackmann (ULM)

  • Gemeindedirektor Horst Wiesch (Samtgemeindebürgermeister)
    Stellvertretende Gemeindedirektorin Marlies Plate (Bündnis 90/Die Grünen)

Mitglieder im Verwaltungsausschuss

  • Michael Albers
    (SPD) Vertreter.- Henns Harries und Burckhard Radtke
  • Heinrich Lackmann (ULM)
    Vertreter: Torsten Tobeck und Jürgen Lemke
  • Marlies Plate (Bündnis 90/Die Grünen)
    Vertreter: Heinz-Dieter Kasper und Dr. Dirk Aue.

Fraktionen im Gemeinderat

  • Bündnis 90/Die Grünen
    Vorsitzender: Heinz-Dieter Kasper Vertreter: Dr. Dirk Aue und Frauke Toppe
  • SPD
    Vorsitzender: Burckhard Radtke Vertreter: Michael Albers und Henns Harries
  • ULM
    Vorsitzender: Torsten Tobeck Vertreter: Krimhild Wulf

Vertreter im Kindergartenbeirat.

  • Dr. Dirk Aue (Bündnis 90/Die Grünen) Jürgen Lemke (ULM) Burckhard Radtke (SPD)

Vertreterin in der Arbeitsgruppe Kulturplattform Martfeld.

  • Frauke Toppe (Bündnis 90/Die Grünen) Vertreterin: Kerstin Hansen (ULM)

Vertreter im Partnerschaftsausschuss.

  • Michael Albers (SPD) Christoph Ferentschak (ULM) Marlies Plate (Bündnis 90/Die Grünen)

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Nachlese des Fotoclubs
Fotografien zum Thema "Strukturen"

48.14
In dem urigen Ambiente der Fehsenfeldschen Mühle präsentierten wir am zweiten September-Wochenende unsere Fotografien zum Thema "Strukturen".
Am Abend der Ausstellungseröffnung konnten wir viele interessierte Gäste willkommen heißen. Die Wirkung der auf den einzelnen Mühlenböden platzierten Bilder war durch die gute Ausleuchtung einzigartig.
HVV – Vorsitzender Anton Bartling eröffnete die Ausstellung. Für Ihn sind die Fotos ein schönes Geschenk, um Ruhe zu finden in der heutigen Zeit.

Presse: Kreiszeitung vom 13.Sept.2011
Schau wirft viele Fragen auf – über die Fotos der vier Aktiven im Fotoclub.
Für Sabine Röchow zum Beispiel stellt ein Ausschnitt der Hummerbuden im Helgoländer Hafen Struktur dar. Buden, die einige Betrachter ins skandinavische Ausland verorteten. Auch die Fotografien von Alfred Meinen lassen viel Raum zum Nachdenken: Er hat eine Vorliebe für Architektur, fotografiert einen lichtdurchfluteten Hotelinnenhof oder wählt lediglich einen Fassadenausschnitt. "Das Bild habe ich in Dresden aufgenommen. Es war faszinierend, wie die Fassade von der Sonne angestrahlt wurde", verrät der Fotograf.
Hans Schweers macht sich gerne gute Lichtverhältnisse zunutze, etwa beim Blick auf eine Weiche, die eindrucksvoll von der Sonne in Szene gesetzt wurde. Wo hat der Fotograf gestanden? Mitten im Gleis?
Jeder hat da seine eigenen Vorstellungen und setzt sie dann um. Dabei beraten wir uns auch gegenseitig und besprechen unsere Bilder. sagt Horst Wolf. Er beweist ebenfalls einen Blick für den besonderen Moment: So offenbart eine Wüstenaufnahme eine Struktur, die an ein Gesicht erinnert. Oder ein wilder Strudel zeigt sich plötzlich im See. Effekt oder Realität?
Weitere Ausstellungen zum Thema sind geplant.
Horst Wolf
Siehe auch: www.hvv-martfeld.de/Fotografie

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Was ist eigentlich... ein Katzenstein

48.13
Diese Frage stellte sich mir, als ich von Anton Bartling darüber informiert wurde, dass der Katzenstein in den Distanzbalken eingesunken sei. Die Flügelwelle musste abgestützt und stillgelegt werden. Ich solle mich mal darum kümmern. Wie der geneigte Leser bestimmt schon ahnt, handelt es sich wieder einmal um ein "Windmühlenproblem". Ein schwerwiegendes noch dazu, wie uns ein Mühlenbauer bestätigte, der zur Begutachtung hinzu gezogen wurde.

"Die Flügelwelle ist im Bereich der vorderen Lagerung auf dem Katzenstein um ca. 10 cm abgesackt. Hervorgerufen ist das Absacken durch einen deutlich erkennbaren Längsbruch des vermorschten Distanzbalkens, auf dem der Katzenstein ruht. Durch den Bruch ist auch der Katzenstein in Längsrichtung gebrochen. Als Ursache ist nicht nur der zusammen- gebrochene Distanzbalken anzusehen, da auch der Windbalken (auf dem der Distanzbalken ruht), einen sehr bedenklichen Zustand aufweist.", so kann man, leicht gekürzt, in seinem Gutachten lesen.
Wie das aussieht, zeigt das Bild.

Der Vorschlag:
Windbalken, Distanzbalken und Katzenstein austauschen, um die Funk- tionsfähigkeit wieder herzustellen und die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Was sich hier so leicht liest, trieb dem Zimmermann, der sich Gedanken über die Durchführbarkeit der Maßnahme machte, Sorgenfalten auf die Stirn. Immerhin muss ein Balken von 3,50 m Länge, 50 cm Höhe und 40 cm Breite in 28 m Höhe ausgebaut und durch einen neuen ersetzt werden. Dazu ist die Verkleidung der Haube teilweise zu demontieren.

Sorgen hat natürlich auch der Vorstand des Heimatvereins, der die Finanzierung der Reparatur sicherstellen muss. Aus Mitgliedsbeiträgen ist das nicht zu bezahlen. Dazu kommt, dass in den letzten Jahren schon mehrere kostspielige Unterhaltungsmaßnahmen an der Mühle durchgeführt werden mussten.
Die Erneuerung sämtlicher Jalousieklappen an den Flügeln, im Dezember 2009, ist bestimmt noch in guter Erinnerung (siehe Bild).

Die Kosten von ca. 20.000 € konnten nur durch Zuschüsse der Gemeinde Martfeld, des Landschaftsverbandes Hunte-Weser und durch Mittel aus dem Dorferneuerungsprogramm aufgebracht werden. Trotzdem blieb ein erheblicher Eigenanteil, der vom Heimatverein getragen werden musste.
Im Frühjahr wurden sämtliche Holzfenster in der Mühle, durch neue ersetzt. Die alten waren stark verwittert und undicht, so dass Wasser auf die Balken tropfte; erste Bauschäden waren bereits sichtbar. Diese Maßnahme wurde allein aus Mitteln des Heimatvereins finanziert.

Von der Zuschuss Gewährung durch die Gemeinde und durch weitere Institutionen und Sponsoren wird es nun abhängen, wann mit der für die Mühle "lebenswichtigen" Reparatur begonnen werden kann. Private Spenden sind natürlich ebenfalls sehr willkommen!

... und woher hat der "Katzenstein" nun seinen Namen?
Gerüchte sagen, dass der Geruch, der beim Bearbeiten dieses Steines entsteht, an Katzen erinnert. Ihr könnt es ja gelegentlich mal ausprobieren (aber bitte vorher bei mir melden).
Heinrich Gräpel, Heimat- und Verschönerungsverein Martfeld e.V

Was ist ein "Katzenstein"
"Halslager der Mühlenwelle aus einem weichen, ölhaltigen Schieferstein"
Quelle: Deutsche-Muehlen.de, "Mühlenkunde"
Ein alter Katzenstein, der in der Fehsenfeld'schen Mühle gefunden wurde.
Wikipedia, Katzenstein: "Katzenstein ist die Bezeichnung für das Flügelradlager einer Windmühle"

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Abzocke per Brief

48.12
Seit Monaten häuft sich –auch bei mir selbst- der Eingang dubioser Briefe und Telefaxe, deren Inhalt im Folgenden unter die Lupe genommen werden soll.
Seit Monaten werden in regelmäßigen Abständen Schreiben per Post und Telefax verschickt, in denen um Angabe der persönlichen Daten des Empfängers für Telefonverzeichnisse gebeten wird. Die Schreiben erinnern von der Bezeichnung ihres Absenders und ihrer Aufmachung her auf den ersten Blick stark an bekannte Telefonbücher. Verwandt werden Bezeichnungen, die sehr ähnlich wie "Das Örtliche" oder die "Gelben Seiten" klingen. Häufig werden äußerst kurze Fristen für die Mitteilung der persönlichen Daten gesetzt. Gleichfalls wird häufig der Begriff "kostenlos" hervorgehoben.

Dem Empfänger eines solchen Schreibens wird damit suggeriert, dass einer der bekannten Telefonbuch-Verlage für das Telefonbuch selbst und/oder die dazugehörige Internetpräsenz die kostenlose Mitteilung/Bestätigung der aktuellen persönlichen Daten wünscht.

Im "Kleingedruckten" findet sich dann jedoch inmitten eines Fließtextes der versteckte Hinweis, dass doch erhebliche Kosten entstehen, meist im Rahmen einer mindestens zweijährigen Vertragslaufzeit. Jährlich bewegen sich die Kosten zumeist im höheren dreistelligen Bereich. Teilweise ist es sogar so, dass sich aus dem "Kleingedruckten" ergibt, dass diese immensen Kosten nur dann entstehen, wenn der Empfänger das Rückschreiben auch unterschreibt. Dies wird der Empfänger natürlich in aller Regel tun, da neben den Feldern für seine persönlichen Daten auch ein entsprechendes Unterschriftsfeld in dem Formular vorgesehen ist und das Unterschreiben der Üblichkeit entspricht.

Die Verfasser dieser Schreiben tun nichts anderes als darauf zu setzen, dass der Empfänger aus Unachtsamkeit in der Eile des Alltags und aufgrund der Aufmachung des Schreibens unbedacht und gutgläubig seine persönlichen Daten angibt und unterschreibt.

Die persönlichen Daten werden dann auch tatsächlich auf einer Internetseite veröffentlicht, allerdings auf einer solchen, die kaum jemand kennt und kaum jemand nutzt. Für den geprellten Kunden hat dieser Interneteintrag wenig bis keinen Wert.

Derartige Unternehmen bedienen sich bei der Formulierung ihrer Schreiben oft eines professionellen Rechtsbeistands. Regelmäßig haben sie auch Gerichtserfahrung. Die verwandten Formulare bewegen sich oft an der Grenze zwischen gerade noch rechtlich zulässig und unzulässig. Letztlich kann dies nur ein Jurist beurteilen.

Vor dem Ausfüllen und Zurücksenden solcher Briefe/Telefaxe kann nur dringend gewarnt werden. Die Kosten und der Nutzen stehen in keinerlei vernünftigem Verhältnis zueinander.

Zum Schluss noch ein kleines Schmankerl:

Ich habe vor Kurzem ein Telefaxschreiben von einer angeblichen Anwältin aus England bekommen. Dies teilte mir mit, in England sei ein Heinrich Büscher verstorben. Dieser habe ein Vermögen von etwa 12 Millionen € hinterlassen. Erbberechtigte Verwandte habe die Anwältin nicht finden können. Sie müsse nun der Bank, bei der sich das Vermögen befinde, einen Erben präsentieren. Da ich den gleichen Nachnamen wie der Verstorbene trage, wolle sie mich als Erben bei der Bank präsentieren. Die Anwältin und ich sollten dann jeweils 45% des Vermögens bekommen, die restlichen 10% sollten an eine gemeinnützige Einrichtung gespendet werden. All dies sei –so die angebliche Anwältin- absolut legal.

Nun die Gründe, weshalb ich mich entschlossen habe, mein "Erbe" nicht anzutreten:
Der Vorschlag der angeblichen Anwältin (die sicher keine ist), ist nicht legal, sondern betrügerischer Art (ich sollte mich ja als Erbe ausgeben, der ich gar nicht bin).

Die Person Heinrich Büscher und das von ihm hinterlassene Vermögen sind frei erfunden (hierfür bedarf es keiner Recherchen meinerseits). Würde eine Anwältin aus England einem völlig Unbekannten in Deutschland ein Telefax schicken, welches das Angebot" zu einer erheblichen Straftat enthält?

Die "Anwältin" legt es nur darauf an, dass ich die angegebene Telefonnummer anrufe, dort für die zu erwartende lange Warteschleife immense Telefongebühren zahle und später eventuell noch Kosten der "Anwältin" bezahle, die angeblich auszugleichen sind, damit das Vermögen ausgezahlt wird.

Dieser Trick soll angeblich erstmalig in den 80er Jahren von einer Bande aus Nigeria angewandt worden sein und hat in der Vergangenheit schon unzählige Menschen um viel Geld geprellt. Die Höhe der in Aussicht gestellten Summe lässt wohl manch einen alle Zweifel über Bord werfen.
Tobias Büscher

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Kreiswettbewerb 2011
Unser Dorf hat Zukunft - Teilnahme der Gemeinde Martfeld

48.11
Nachdem die Gemeinde Martfeld letztmalig im Jahr 1999 an dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" (damals hieß er noch "Unser Dorf soll schöner werden") teilgenommen und einen hervorragenden 1. Platz erzielt hat, hat sich der Gemeinderat auf Anregung des Heimatvereines dafür ausgesprochen im Jahr 2011 wieder an dem Kreiswettbewerb teilzunehmen. Innerhalb kurzer Zeit ist es Anton Bartling, Michael Albers und Marlies Plate zusammen mit Vertretern der örtlichen Vereine, Verbände und Institutionen gelungen, ein Konzept für die Darstellung der Gemeinde Martfeld zu entwickeln.

Am 22. Juni 2011 wurde der Bewertungskommission zunächst im Rahmen einer ca. 30 minütigen Busfahrt die Gemeinde vorgestellt. Danach ging es vom Schulhof zu Fuß über den Meierkamp zur Fehsenfeldschen Mühle. Entlang des Weges sowie vor und in der Mühle haben sich zahlreiche Vereine, Verbände und Institutionen anhand von Aktionen oder Stellwänden präsentiert, so dass die Bewertungskommission einen guten Eindruck über das vielfältige Miteinander in der Gemeinde bekommen hat.

Auf dem Mühlenvorplatz hatte die Bewertungskommission Gelegenheit, leckere einheimische Produkte zu probieren, bevor es nach einer kurzen Kaffeepause auf die Mühlengalerie ging, um einen letzten Blick über die Gemeinde werfen zu können.

All dieses war nur durch die Hilfe zahlreicher Mitstreiter möglich, denen an dieser Stelle ein herzlicher Dank ausgesprochen werden soll. Die Mühe hat sich jedoch gelohnt, denn die Gemeinde Martfeld hat einen tollen 3. Platz von 14 Teilnehmern belegt.

Jedoch auch unabhängig von der Platzierung ist Martfeld ein Gewinnerdorf, denn die Dorfgemeinschaft hat gemeinsam gezeigt, dass man sich den künftigen Herausforderungen stellen, diese anpacken und bewältigen will.

Die offizielle Preisverleihung fand am 22. Oktober 2011 in Kirchdorf statt. Im Rahmen einer Diashow wurden den Gästen die teilnehmenden Gemeinden vorgestellt und die Vertreter aus Martfeld konnten feststellen, dass sich Martfeld mit den anderen Gemeinden im Landkreis messen kann und zu Recht eine vordere Platzierung belegt hat.

Abschließend konnte Marlies Plate, stellvertretend für das Organisationsteam, den Preis für den 3.Platz in Form eines Schecks in Empfang nehmen.

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ÖPNV in Martfeld
Linie 164 und 165 werden neu aufgenommen.

48.10
Das Thema öffentlicher Personennahverkehr spielt in der Gemeinde Martfeld schon seit mehreren Jahren eine große Rolle. Große Diskussionen gab es nachdem der Zubringerbus von Martfeld – Schwarme nach Emtinghausen mit Anschluss nach Bremen eingestellt wurde. Zuletzt wurde dieses vom Servicebus der G.d.S. übernommen.

Da es aus Sicht der Gemeinde Martfeld nicht vertretbar ist, dass keine Anbindung nach Bremen vorhanden ist, wurden zahlreiche Gespräche mit den Verkehrsunternehmen und dem ZVBN geführt. Diese Gespräche haben dazu geführt, dass es auf den derzeitigen Linien 164 (Martfeld – Bruchhausen-Vilsen) und 165 (Martfeld – Schwarme - Bruchhausen-Vilsen) von montags bis freitags Verbesserungen ab dem Fahrplanwechsel (11. Dezember 2011) gibt.
Es werden folgende Fahrten neu aufgenommen:

Linie 164

  • 1. Fahrt : Abfahrt 5.20 Uhr ab Büngelshausen nach Bruchhausen-Vilsen.
  • 2. Fahrt : Abfahrt 6.04 Uhr ab Martfeld. Post nach Bruchhausen-Vilsen
  • 3. Fahrt : Rückfahrt 17.40 Uhr ab Bruchhausen-Vil¬sen nach Martfeld
Linie 165
  • 1. Fahrt : Abfahrt 5.25 Uhr ab Martfeld, Sülow über Schwarme nach Bruchhausen-Vilsen.
  • 2. Fahrt : Abfahrt 6.05 Uhr ab Martfeld, Sülow über Schwarme nach Bruchhausen-Vilsen
  • 3. Fahrt : Rückfahrt 17.40 Uhr ab Bruchhausen-Vilsen über Schwarme nach Martfeld.

Diese zusätzlichen Fahrten sind Zubringerfahrten zu den bestehenden Linien 150 und 153 (Bruchhausen-Vilsen – Bremen bzw. Bruchhausen-Vilsen – Syke) und zurück.

Bedient werden die Fahrten vom Omnibusbetrieb W. Kirschner aus Martfeld. Natürlich gibt es in der Gemeinde Martfeld nicht nur die vorgenannten Haltestellen. Genaueres zum Linienverlauf, Abfahrtzeiten und Fahrpreise erhalten Sie im Internet unter der Adresse www.vbn.de oder unter der Servicetelefonnummer 01805/826826.

Natürlich ist Ihnen bei Fragen auch die Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen unter der Telefonnummer 04252/391 415 gern behilflich.

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Dorferneuerung in Martfeld
Fördersumme zwischen 25000,- und 25000,- €

48.8
Im Sommer 2007 wurde die Gemeinde Martfeld wieder in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen. Der Förderzeitraum läuft bis zum 31.12.2015.
Bereits in der Zeit von 1985 bis 2001 gab es die Dorferneuerung in Martfeld. Durch die Wiederaufnahme hat das Land Niedersachsen signalisiert, welche Bedeutung die Gemeinde für die riesige Region hat, denn bereits damals flossen Zuschüsse in Höhe von über 2 Mio. DM nach Martfeld und es ist nicht üblich, dass eine Gemeinde nach einem so kurzen Zeitraum erneut in das Programm aufgenommen wird.
Durch die Wiederaufnahme ergeben sich Chancen für den öffentlichen Bereich, aber auch für Privatpersonen. Bei privaten Antragstellern können Maßnahmen die den Kriterien der Dorferneuerung entsprechen, mit bis zu 30 % der entstehenden Kosten gefördert werden. Die Mindestfördersumme für private Maßnahmen beträgt 2.500,00 €, was ein Investitionsvolumen von und 8.500,00 € bedeutet. Der Höchstzuschuss beträgt, 25.000,00 € pro Objekt.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit bei privaten Gebbäuden Zuschüsse für folgende Maßnahmen zu bekommen :

  • Erneuerung Fenster und Türen in Holz (einheimische Hölzer)
  • Dacherneuerung (rote Pfanneneindeckung)
  • Sanierung der Fassade
  • Weitergehende Fördermöglichkeiten bei Vollerwerbs- bzw. Nebenerwerbslandwirten.

In den letzten Jahren wurden bereits das Hallenbad Martfeld saniert sowie die Ortsmitte Kleinenborstel umgestaltet. Die Gemeinde plante in diesem Jahr den Kirchvorplatz neu zu gestalten, sowie die Straßen "Wiesengrund", An der Brake" und In der Weide" zu sanieren.
Leider stehen die erforderlichen Bewilligungsbescheide noch aus, so dass eine Umsetzung frühestens im nächsten Jahr erfolgen wird.
Leider werden zur Zeit keine Bewilligungen für öffentliche oder private Maßnahmen ausgesprochen. Dieses liegt daran, dass dem Amt für Landentwicklung in Sulingen derzeit keine Gelder zur Verfügung stehen. Hiervon ist auch die Erteilung von vorzeitigen Maßnahmebeginnen betroffen, so dass mit den Bauvorhaben auch nicht begonnen werden kann. Wie lange dieses noch andauert kann derzeit keiner sagen.

Trotzdem sollten Interessierte einen Antrag auf Förderung im Rahmen der Dorferneuerung stellen. Denn nur so kann verdeutlicht werden, dass es in der Gemeinde Martfeld einen Bedarf für Zuschüsse im Rahmen der Dorferneuerung gibt. Wichtig ist jedoch, dass der Antrag möglichst frühzeitig gestellt wird. Bereits jetzt können Anträge für 2012 oder später eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Thema Dorferneuerung bzw. Förderanträge gibt es bei der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen, Christa Gluschak,
Lange Straße 11,
27305 Bruchhausen-Vilsen,
Tel. 04252/391 415,
E-Mail -. Christa.Gluschak@Bruchhausen-Vilsen.de

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Abschied der ML Redaktion
Rückblick auf 10 Jahre Redaktionsarbeit

48.6
Als wir Anfang 2002 von der GdS Martfeld gefragt wurden, die damalige Martfeld Live-Redaktion mit zwei bis drei Artikeln pro Ausgabe zu unterstützen, wussten wir noch nicht, dass wir bald darauf die komplette Redaktion stellen würden. In den ersten drei Jahren erstellten wir eigene Artikel oder sammelten und editierten Texte anderer Autoren, die dann von Adi Arens   und seinem Team gesetzt und gedruckt wurden. In 2004 waren wir mit dem Layout und der allgemeinen Arbeitsweise unzufrieden und machten der GdS Martfeld den Vorschlag, das Dorfmagazin zukünftig selber zu setzen und von einer anderen Druckerei drucken zu lassen. Die GdS Martfeld unterstützte diesen Vorschlag und so konnten wir uns ab 2005 quasi alleinverantwortlich um die Martfeld Live kümmern.

Jahrelang haben uns Hartmut Bösche und Charlotte Homfeld   mit vielen guten Artikeln unterstützt. Unvergesslich sind dabei Bösches Straßengeschichten, die so manche interessante geschichtliche Hintergründe offenbarten und Tante Lottis Plattdüütsche Geschichten, mit vielen Döntjes aus vergangenen Tagen. Nach Tante Lottis Ableben konnten wir Richard Klausen gewinnen, um seine niederdeutschen Geschichten abdrucken zu dürfen. Daneben wurden in den Ausgaben regelmäßig Beiträge von August Wessel abgedruckt, die uns immer viel Freude brachten.

In den zehn Jahren wurden von uns – teilweise von Dritten vorgeschlagen – neue, bleibende Artikelreihen eingeführt: Konfirmationsfotos, 20 Fragen, Familiengeschichtliches etc. Daneben freuen wir uns auch, für jede neue Ausgabe einen Rechtstext von Tobias Büscher erhalten zu dürfen. Dies ist bereits seit Jahren ein fester Bestandteil der Martfeld Live und unterstreicht die thematische Vielfalt des Dorfmagazins.

Wiederkehrende Themen sind bzw. waren u.a. die Martfelder Gewerbeschau. die Loger Musiktage und der Martfelder Christkindl-Markt. In den letzten Ausgaben konnten wir auch den HVV Martfeld und den Förderverein Glücksklee e.V. als Mitautoren gewinnen, um noch mehr über das Vereinsleben Martfelds berichten zu können. Nicht zu vergessen sind die wiederkehrenden Beiträge des AMC Asendorf.

Obwohl wir geplant hatten, bis Ende 2012 an der Martfeld Live zu arbeiten, haben wir uns Mitte diesen Jahres dazu entschlossen, die Arbeiten am 31. Dezember 2011 zu beenden. Ohne näher auf die Gründe einzugehen, ist uns dieser Entschluss natürlich nicht leicht gefallen.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Mitautoren für ihre vielen Beiträge. Ohne sie wäre das Heft nur die Hälfte wert gewesen. Weiterhin geht unser Dank an diejenigen Gewerbebetriebe, die teils über Jahre hinweg ständig Anzeigen in der Martfeld Live geschaltet und somit die Finanzierung des Dorfmagazins ermöglicht haben. Wir sind wahrscheinlich das einzige Magazin Deutschlands, welches die Anzeigenpreise in den letzten zehn Jahren nicht ein einziges Mal erhöht hat!!!

Wir wünschen dem neuen Redaktionsteam viel Freude an der Arbeit und hoffen. dass auch sie viel Unterstützung von den Vereinen und Einwohnern in Form von Textbeiträgen erhalten.
Dirk Bröer und Henns Harries

P. S. Natürlich wird man uns nicht davon abhalten können, auch zukünftig Gastbeiträge beizusteuern.

Danke für Eure Arbeit
Wilhelm

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Martfelder Meile
Premiere der kleinen Gewerbeschau

48.4
Die Martfelder Gewerbeschau wurde vor Jahren zu Grabe getragen, doch steigt sie nun als "Martfelder Meile" wie ein Phönix aus der Asche empor. So oder ähnlich könnte man den Versuch der GdS Martfeld, der Gemeinde Martfeld und der hiesigen Vereine nennen, eine attraktive Veranstaltung ähnlichen Charakters in Martfeld zu etablieren.

Am 9. Oktober 2011 feierte die Martfelder Meile Premiere. Viele Menschen tummelten sich auf dieser Mischung aus Gewerbeschau und verkaufsoffenen Sonntag. Es war zwar keine gigantische Gewerbeschau aus vergangenen Zeiten, jedoch ein solider Auftakt für hoffentlich weitere Veranstaltungen in den nächsten Jahren. Der Clou war die dezentrale Lage der einzelnen Geschäfte und Veranstaltungsorte. Man konnte zu Fuß, per Fahrrad oder mit Traktor und Anhänger – den freundlicherweise Friedel Ehlers stundenlang fuhr – vom Gewerbegebiet Freesenstraße, über das Gewerbehaus Bremer Straße, den Dorfplatz vor Kööp In. Schule und Schwimmbad, Fehsenfeldscher Mühle bis zum Puppenmuseum im Ortende vieles Interessantes sehen und erleben. Auf dem abgesperrten Festplatz im Ortskern sorgte der Musikzug der Ortsfeuerwehr Bruchhausen-Vilsen mit Blasmusik für Stimmung. Dazu gab es noch zwei Glücksräder, Jubiläumsrabatte und Rauchmelder zum Schnäppchenpreis mit kostenloser Beratung durch die Brandbekämpfer. Die anliegenden Geschäfte hatten geöffnet, sodass für Jeden etwas geboten wurde. Ein großes Trampolin und ein Dreiradparcour sorgte für viel Abwechslung bei den Kleinen.

Es war aber auch für kulinarische Leckerbissen gesorgt. Neben Bratwürstchen, Hot Dogs, Kuchen und Edeka-Jubiläumspfanne gab es auch Kaffee, Bier und viele Kaltgetränke.

Beim Gewerbehaus Bremer Straße sorgte ein Saunafass für Aufsehen, ist solches doch nicht alle Tage zu sehen. Gleich daneben boten eine Hüpfburg, ein Schnäppchenmarkt, eine Raumausstatterin, eine Dekorateurin und ein hiesiges Autohaus für eine sehenswerte Abwechslung. Etwas abseits der "Hauptmeile" konnten Interessierte auch das neu renovierte Schützenhaus in Augenschein nehmen.

Es wurde für die Besucher viel geboten und hoffen wir alle, dass dies der Startschuss zu einer erfolgreichen Dauerveranstaltung war.
Henns Harries

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Plattdeutsches Theater
Das Stück "Huusbesöök" feiert am 19.02.2012 seine Premiere

48.2
Was tun, wenn man nach einem feucht- fröhlichen Herrenabend am nächsten Morgen völlig verkatert zu einer Zeit aufwacht, zu der man eigentlich schon im Büro hätte sitzen sollen? Carsten Fricke hat da seine ganz eigene Methode. Er verstrickt seinen Freund Oliver Thomsen in ein Netz aus Notlügen, aus dem es irgendwann nur leider kein Entrinnen mehr gibt. Denn nicht nur Olivers Chef steht plötzlich vor der Haustür, sondern auch etliche andere Besucher, deren Anwesenheit der Sache nicht unbedingt förderlich ist. Denn wer von denen sind denn nun eigentlich die Eltern des Hausherrn? Wer von denen ist die ewig meckernde Nachbarin? Wessen Mutter ist denn nun schwerhörig? Selbst Olivers Ehefrau ist nicht fürjeden ohne weiteres zuzuordnen, ganz zu schweigen von einer hoch- schwangeren Freundin, die in all dem Trubel schließlich einen gesunden Jungen zur Welt bringt. So scheint alles wieder ins rechte Lot zu kommen. Scheint...

In diesem Jahr spielen folgende Laienschauspieler mit: Änne Soller, Dirk Bröer, Torsten Tobeck, Jana True, Werner Sudmeyer, Rolf Bröer, Erika Meyer, Dörte Soller und Susanne Asendorf.

Im Hintergrund ist Stefanie Ehlers als gute Seele aktiv, die bei allen Dingen vor und hinter der Bühne Hilfe gibt. Silke True gibt als Souffleuse den Ton an, wenn der Text ins Stocken gerät. Claudia Schwarberg kümmert sich, wie auch in den vergangenen Jahren, um das gute Aussehen der Schauspieler. Für den Bühnenbau sind Enno Siebs, Torsten Bomhoff und Wilfried Bomhoff zuständig. Die Regie übernehmen in diesem Jahr Marion Hoffmann und Susanne Asendorf.
Die Aufführungstermine:

  • Sonntag, 19.02.12 - 11:00 Uhr Frühstück um 9:30 Uhr Eintritt: 18,- € inkl. Frühstück / 8,- € nur Theater
  • Samstag, 25.02.12 - 20:00 Uhr / Abendessen (Suppe und Frikassee) um 18:30 Uhr Eintritt: 20,- € inkl. Essen / 8,- € nur Theater
  • Sonntag, 26.02.12 - 15:30 Uhr / Kaffee und Kuchen ab 14:30 Uhr Eintritt: 8,- €
  • Samstag, 03.03.12 - 19:00 Uhr / anschl. Tanz mit DJ Andre Haller Eintritt: 8,- €

Der Kartenvorverkauf findet in diesem Jahr erstmals (wieder) auf dem Martfelder Christkindl-Markt statt. Ab 14:00 Uhr können dort die Karten erworben werden. Ab dem 6. Dezember sind sie dann bei Schreibwaren von Hollen erhältlich. Das Team vom Gasthaus Soller, der HVV Martfeld und die Theatergruppe Martfeld freuen sich auf ganz viele Besucher und wünschen viel Spaß bei den Vorstellungen.

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Martfelder Christkindl-Markt
Sonntag, 4. Dezember von 14 bis 19 Uhr

48.1
Es ist wieder so weit: am Sonntag, den 04. Dezember, trifft sich nicht nur ganz Martfeld in der Alten Bremer Straße auf dem festlich geschmückten, stimmungsvollen Christkindl-Markt. Das besondere Flair dieses vorweihnachtlichen Treffens, welches nunmehr bereits seine 18. Auflage erfährt, wird ganz sicher auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher aus dem Umland zwischen Nienburg und Bremen anlocken. Weihnachten ohne unseren Christkindl¬Markt ist für uns alle nicht mehr vorstellbar.

Wie in den vergangenen Jahren wird der Christkindl-Markt auch in diesem Jahrwiedervon den Mitgliedern derGemeinschaft der Selbstständigen (GdS) liebevoll geschmückt und vorbereitet. Der GdS und ihrem Vorsitzenden Karl-Heinz Mählmann ist es gelungen, durch die stete Vergrößerung des Weihnachtsmarktes auf mittlerweile mehr als 40 Stände genau das richtige feierlich-harmonische Ambiente zu schaffen. Auch in diesem Jahr gibt es für Groß und Klein wieder viel zum Schauen und Staunen: Weihnachten ist das Fest der Kinder und deshalb wird auch in diesem Jahr wieder ein Kinderkarussell für leuchtende Augen sorgen.

Ganz sicher wird sich auch der Nikolaus mit seinem Engels-Gefolge auf dem Christkindl-Markt blicken lassen und für eine vorweihnachtliche Bescherung sorgen. Mit seiner ihm eigenen Geduld und Güte wird er bestimmt für jedes Kind ein süßes Präsent bereit halten.

Die Martfelder Schulkinder selbst werden wieder eine schöne Darbietung vorbereiten und auf dem Christkindl-Markt präsentieren. Stände und Hütten mit weihnachtlichen Basteleien, Gestecken oder Gebäck aus der Region sind ebenso vorhanden wie Glühwein oder Bratwurst. Auge und Magen werden also nicht zu kurz kommen. In einem beheizten Zelt wird ab 15 Uhr wie jedes Jahr Kaffee und Kuchen für Gaumenfreuden sorgen.

Ein Höhepunkt in jedem Jahr: die große Verlosung, die auch in diesem Jahr wieder unter dem Motto "Rubbelspaß für Jung und Alt" steht. Wer auf seinem Los drei Mühlen freirubbelt, kann sein Los sofort mit Name und Adresse versehen und es in die große Lostrommel einwerfen. Zehn gesammelte Weihnachtsmänner auf einer beliebigen Anzahl von Losen geben in gleicher Weise die Möglichkeit, an der Verlosung der Preise teilzunehmen.

Die Rubbellose sind bereits gut 14 Tage vor dem Christkindl-Markt in Martfelder Geschäften erhältlich. Außerdem können sie am Samstag, den 19.11., und Samstag, den 26.11., im Supermarkt Kööp In erworben werden. Auf dem Christkindl-Markt selbst können die Lose dann natürlich ebenfalls den ganzen Tag erworben werden, bis es um 18 Uhr zur mit Spannung erwarteten Ziehung der Gewinner kommt.

Den glücklichen Gewinnern winken attraktive Preise:

  • erste Preis ist in diesem Jahr ein Wellness-Wochenende auf Mallorca im Wert von 1.000 &euro


  • zweiter Preis locken zwei Karten für Stars in Concert in Berlin


  • dritter Preis ist ein Markenfahrrad

Insgesamt warten ca. 50 Gewinne auf die Teilnehmer an dem Rubbelspaß. Wie immer können alle Preise den gesamten Christkindl-Markt über auf dem großen Verlosungsstand besichtigt werden.

Alle Jahre wieder: der Inhaber desjenigen Verkaufsstandes, der eine Jury der GdS in Aufmachung und/oder Warensortiment am Meisten begeistert, wird mit einem Präsentkorb der GdS belohnt.

Eine schöne und unverzichtbare Tradition ist es schließlich, dass nach dem Christkindl-Markt Pastor Wortmann in der Martfelder Kirche ab 19.30 Uhr zur christlichen Adventsmusik einlädt. Dies ist der ideale, harmonisch-besinnliche Abschluss eines bestimmt unvergesslichen Tages.
Tobias Büschen Referent für Öffentlichkeitsarbeit der G.d.S. Martfeld e.V.

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