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Redaktionsschluss
Für die nächste Martfeld Live Ausgabe ist der 07.11.2011.
Änderungen über Termine entnehmen Sie bitte der Homepage www.martfeld.de.
Das Wort vorweg
Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,
beim Schreiben dieser Zeilen ist es mal wieder.... natürlich: am Regnen. Bei 14 Grad Außentemperatur und kaltem Wind fühlt
es sich jetzt im August an, als ob der Herbst schon lange Einzug gehalten hat.
Ob es am schlechten Wetter liegt, können wir nicht sagen aber in der aktuellen Martfeld Live haben sich viele Artikel
zusammengefunden. Leider konnten wir bei dem Ansturm nicht alle Fotos, die uns geliefert worden sind, mit einbauen. Wir
hoffen trotzdem, dass wir wieder einen guten Mix zusammengestellt haben und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen der
Martfeld Live Nr. 47.
Jetzt bleibt nur noch die Hoffnung, dass beim Lesen dieser Zeilen die Sonne scheint und es angenehm warm ist :-).
Henns Harries Dirk Bröer
xy
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Sudoku
47.27
Das Diagramm ist mit den Zahlen 1 bis 9 auszufüllen. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile und in jeder Spalte und in jedem
3x3 Feld nur einmal vorkommen. Viel Vergnügen beim Rätseln.
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Kinderseite
47.26
- Die weltweit größte Pyramide steht in Ägypten.
Irrtum, richtig ist: Pyramiden sind das Wahrzeichen Ägyptens.
Betrachtet man die Höhe einer Pyramide, so steht das größte Bauwerk dieser Art auch tatsächlich am Nil.
Nimmt man aber den Rauminhalt als Maß, so steht die größte Pyramide der Welt in Mexiko. Das in der Nähe der Stadt
Choula von den Azteken errichtete Monument hat ein rund 30% größeres Volumen als die Cheops-Pyramide.
- Der Dudelsack kommt aus Schottland.
Irrtum, richtig ist: Schon im alten Griechenland, in China und in Rom war der Dudelsack bekannt. Historiker vermuten, dass
das Instrument erst lange Zeit danach durch Cäsar über England nach Schottland gelangte.
- Die Bratwurst heißt Bratwurst, weil sie gebraten wird.
Irrtum, richtig ist: Das Wort "Brat" bezieht sich lediglich auf die Fleischmasse im Inneren der Wurst, das sog. "Brät". Es
hat im Altdeutschen die Bedeutung ,weiches, zerkleinertes Fleisch'. Der Name der Wurst hat also nichts mit dem Braten zu
tun.
- Die höchsten Wasserfälle der Welt sind die Niagarafälle.
Irrtum, richtig ist: Die beeindruckende Breite sowie die landschaftlichen Gegebenheiten machen sie zwar sehr berühmt,
wirklich hoch sind die Niagarafälle mit 52 Metern jedoch nicht. Der höchste überirdische Wasserfall der Erde ist mit 979
Metern der Salto Angel in Venezuela.
- Die höchste Person im deutschen Staat ist der Bundeskanzler.
Irrtum, richtig ist: Der Bundeskanzler ist zwar der mächtigste Politiker, das Staatsoberhaupt und somit der ranghöchste
Vertreter der Bundesrepublik ist aber der Bundespräsident. Sogar der Präsident des deutschen Bundestages steht offiziell
noch über dem Bundeskanzler.
- Elefanten haben ein sehr gutes Gedächtnis.
Irrtum, richtig ist: Den Ausdruck Elefantengedächtnis kennt jeder. Jedoch ist die Gedächtnisleistung von Elefanten nicht
überdurchschnittlich hoch und nicht besser als z.B. die von Löwen oder Tigern.
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Zeitgeschichte 1942/43
"Meine Liebe Elli...!"
47.25
Wer mit Namen wie Günthers Günther, Brüns Dietrich, Rippen Heinrich, Theo Dethlefsen oder Liesbeth Rodekohr etwas anfangen
kann, gehört in Martfeld der älteren Generation an. Diese Älteren werden schon Freude an den heimatlichen Bezügen einer
Ausstellung haben, die Anfang September im Heimatmuseum in Hoya eröffnet wird. "Meine Liebe Elli...!" ist eine Sammlung von
Bildern und Briefen aus der Ukraine:
"Kiew, 2. August 1942 – Draußen ist es zum Spazierengehen noch viel zu warm und so will ich noch einen Brief schreiben. Ich
schreibe augenblicklich ja viel, so brauche ich nicht noch nebenbei ein Tagebuch zu führen, aus meinen Briefen geht später
ja das Meiste wieder hervor..."
Rund zweihundert Briefe und über einhundert Fotos dokumentieren die zeitgebundene Sicht des als Sonderführer im Osten
eingesetzten Landwirts. Jahrzehntelang ruhten die Papiere auf dem Dachboden in Loge, bis der jüngste Sohn, Harald Bösche,
sie neu entdeckte.
Als Hochschullehrer in Münster gelang es ihm schnell über einen sprachkundigen Studenten eine Verbindung nach Kiew zu
schaffen, wo man sich höchst interessiert zeigte. So wurde das »Projekt Iwankiw« aus der Taufe gehoben, ein
deutsch-ukrainisches Jugendforschungsprojekt, gefördert von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft".
Partner des Unternehmens waren je eine Schülergruppe des Annette – von – Droste – Hülshoff - Gymnasiums in Münster und der
Allgemeinbindenden Mittelschule Nr. 2 in Iwankiw. lwankow (so der russische Name) war der Einsatzort Bösches in den
Jahren 1942 und 1943.
Zwei Bücher entstanden zu einer Ausstellung, die in beiden Ländern gezeigt wird. Das ukrainische Werk nimmt die Belege der
Mordtaten unmittelbar nach der Eroberung mit auf, nennt die Namen der Opfer. Das deutsche Buch beschränkt sich eng auf
Bösches Briefe und Bilder ein Jahr später. Sie wurden wenig kommentiert und geben einen unmittelbaren Eindruck vom Denken
und Fühlen der Besatzer und von ihrer Anteilnahme am Geschehen in der Heimat. Wenn die heutige Generation fragt, was sich
in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in den Köpfen "normaler" Deutscher abgespielt hat, hier gibt es eine
Antwort darauf.
Das Buch "Meine liebe Elli...!" ist nach Eröffnung derAusstellung in Hoya erhältlich, kann im Internet unter diesem Titel
auch schon probegelesen und bestellt werden (www. fh-muenster.de).
Siehe auch Martfeld-Live Heft:35 Seite 14
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Konfirmation 1983
47.24
Hintere Reihe von links:
Bernd Fiddelke, Maik Lorenz, Achim Meyer, Carsten Ehlers, Stefan Lerbs, Detlef Meyer-Schierenbeck, Thomas Rakowski,
Michael Gunske, Torsten Bomhoff, Volker Kirstein, Joachim Wicke und Klaus Ehlers.
Mittlere Reihe von links:
Uwe Wille, Pastor Wortmann, Rennig Söffker, Stefan Fründt, Roland Richter, Olaf Maiß,
Bernd Meyer, Gerd Holle, Carsten Bremer, Stefan Gründel, Michael Gläser, Marco Plenge, Lars-Uwe Meyer und Heiko Jung.
Vordere Reihe von links:
Sabine Blödorn, Melanie Riemer, Elke True, Astrid Lackmann, Ute Meyer, Sabine Müller,
Birgit Kleemiß, Kristine Lackmann, Monika Hoberg, Hannelore Samson und Claudia Thölke.
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Plattdütsche Utdrücke
Selten gewordene plattdeutsche Wörter
47.23
Erich Ehlers in Martfeld sammelt seit Jahren alte plattdeutsche Ausdrücke, die selten geworden sind und sich teilweise nicht
einmal im Plattdeutsch - Hochdeutschem Wörterbuch des Instituts für niederdeutsche Sprache befinden. Für Interessierte hier
eine kleine Auflistung aus seiner Sammlung.
Adder (adderich) = wütend Ahnwennige = "Querfurchen" beim Landende
Buck - ümme = Ausruf beim Melken, dass sich die Kuh wenden soll
Bugstock = kleiner Junge
Bulschen = Haufen (meist im Bezug auf Stroh)
Dottsch = böse, eingeschnappt
Dulon = Schelm; etwas schlimmer als Peijatz Drünsen = schlummern
(oft bei Kühen)
Egannen = streiten Göbse = zwei Hände voll (Hohlmaß)
Grabben = Blödsinn Hans kumm = Ruf beim Schweinelocken
Hiessen = schnell laufen Jöckhalsen = Juckreiz im Hals
Jüch-Jüch = siehe Hans kumm Katekelen = Eichhörnchen
Katzebargen = streiten Klatten = Getrockene Kuhfladen am
Oberschenkel
Knäp = Taille Knäppe = Unsinn
Kontant = rüstig Lütje Pöks = kleiner Junge
Ökelwensch = unsympathisch Pagelun = Pfau
Päschappel = Pfirsich Peijatz = Schelm
Prüssen = Niesen Reseneern = befehlen
Riefen Pannkoken = Puffer RorgenÖlje = Schnaps
Schnuckupp = Schluckauf Schürorsen = Schweine scheuern sich an
einem Pfosten / an einer Wand
Smicken = vorderes dünnes Stück der Peitschenschnur Spaggeneeren
= bewegen, laufen
Strämel = (Kuchen) Streifen Swöpen = Peitsche
Teisen = streuen Töschkumm = Ruf beim Kühelocken
Trieschen = Strick ziehen Ümliek = nicht parieren
Uphägen = aufbewahren Vergäsch = vergebens
Waschu = Ausruf beim Hühner jagen Wriengen = wiehern
Ziepen = Weinen Zieporn = Zwiebeln
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Historische Fotos
Bilder von ehemaligen "Tante-Emma-Läden"
47.22
Borchers in der Kirchstraße in den 1930er Jahren Jung in der Schulstraße ("Wöhlkens Haus")
Klausen in Büngelshausen in den 1960er Jahren Klausen in Büngelshausen in den 1960er Jahren
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100 Jahre Beckmann Grotte
Das Leben des Lehrers Beckmann
47.21
Anlässlich des 125. Jubiläums zur Errichtung der "Beckmann-Grotte" in Hustedt soll hier kurz das Wirken des Namensgebers
und seine Lebensgeschichte näher beschrieben werden. Hinzu kommt noch der von mir bereits gewohnte familiäre Hintergrund.
Jobst (später Justus geschrieben) Heinrich Christian Beckmann war von 1827 bis 1874 Lehrer in Hustedt (vorher wirkte er in
Weseloh und in Ochtmannien). Über seine Zeit in diesem Ort wurde bereits im Band 6 der Schriftenreihe des Heimat- und
Verschönerungsvereins Martfeld geschrieben. Für diejenigen, denen dieser Text nicht vorliegt, soll der Inhalt hier etwas
verändert vorgestellt werden.
Bereits 1828 finden wir eine erste Bewertung Beckmanns Arbeit. Der Martfelder Pastor überliefert uns, dass Beckmann zwar
in jeder Hinsicht schwach wäre, jedoch vielen guten Willen beweist. Ein Jahr darauf habe er überhaupt zu wenig Verstand und
wäre in allen Kenntnissen gerade noch mittelmäßig. Darüber hinaus sei er etwas eingebildet, wodurch er wohl des Öfteren in
Unannehmlichkeiten stecken würde. Beckmann scheint etwas aufbrausend gewesen zu sein, da über ihn berichtet wird, er würde
im Unterricht "poltern".
Obwohl er als Lehrer nicht die Leistung seiner Vorgänger erbrachte und demzufolge den Kindern nicht so viel Wissen
vermitteln konnte, hielt der Martfelder Pastor an ihm fest. Denn den kirchlichen Ansprüchen genügte er. Die Hustedter
Schule zeichnete sich nämlich durch Bibelkenntnisse aus. Da schien es nicht sonderlich ins Gewicht zu fallen, dass Ordnung,
Fleiß und Aufmerksamkeit mittelmäßig waren, wie auch die sonstigen Kenntnisse aller Kinder.
Als der Pastor in Martfeld wechselte, sah auch dieser, dass Beckmann den Ansprüchen nicht genügte. Doch ändern konnte er
nicht viel. Beckmann konnte an seiner Fortbildung nicht arbeiten. Nicht, weil er zu viele Kinder betreuen musste, sondern
weil er mit seiner großen Familie beschäftigt war.
Dies ermöglicht es uns, seine Herkunft und Familie etwas genauer zu betrachten. Jobst Heinrich Christian Beckmann wurde am
28. Februar 1801 als ältestes Kind des Vilser Organisten und Küsters Franz Christian Beckmann dort geboren. Seine Taufpaten
waren seine Großväter Jobst Hinrich Wolf, ein Bürger und Knopfmacher in Moor, und Christian Beckmann, der unten weiter noch
erwähnt werden soll. Beckmann erhielt bis 1821 noch acht Geschwister, wovon jedoch sechs bereits im Kindesalter starben.
Lediglich seine Schwestern Sophie Elisabeth (* 1803), die 1824 ihren Vetter Johann Hinrich Koch – einen Bäcker in Vilsen
– ehelichte und Christine Caroline (* 1817) wurden erwachsen.
Beckmanns Eltern waren Franz Christian Beckmann (1774 - 1832) und Margarethe Caroline Wolf (1779 - 1848). Sein Großvater
Christian Beckmann (1745 - 1800) stammte aus Neuenkirchen bei Bassum und war erst Lehrer in der kleinen Gemeinde Apelstedt,
dann in Scholen und ab 1775/76 Küster in Hassel, wo er auch verstarb. Seine zweite Ehefrau heiratete nach seinem Tod den
Bücker Küster.
J.H.C. Beckmann selbst war zwei Mal verheiratet. Am 10. August 1828 ehelichte er in Oiste Anne Marie Dunker (1809 - 1872),
die eine Halbkötnerstelle mit in die Ehe brachte. Jener Hof wurde aber bereits am 28. September 1832 verkauft. Aus dem
Erlös dieser Stelle lebte die Familie in den folgenden Jahrzehnten. In zweiter Ehe verheiratete er sich am 24. September
1872 in Oiste mit der Witwe Catharine Margarethe Meyer geb. Boymann (* 1821).
Aus seiner ersten Ehe hatte er elf Kinder, wobei wir nur zwei kurz näher beschreiben möchten. Die Tochter Sophie Anne
Adelheid (* 1832) ging mit Georg Heinrich Friedrich Quade die Ehe ein, der erst Lehrer in Ubbendorf und danach in Wechold
war. Später sind sie in die USA ausgewandert. Eine weitere Tochter namens Johanne Christine Margarethe Catharine (1839 -
1873) ehelichte den Lehrer Heinrich Friedrich Wilhelm Armbrecht (1829 - 1876) aus Ristedt. Sieben weitere Kinder erlangten
das Erwachsenenalter, ihr weiteres Schicksal ist uns aber leider nicht bekannt. Sicherlich werden sie auch als Lehrer oder
ähnliches tätig gewesen sein, oder Lehrkräfte geheiratet haben.
Aus Beckmanns zweiter Ehe sind keine Kinder hervorgegangen. Er selber starb als pensionierter Lehrer am 5. August 1882
in Seestedt.
Henns Harries
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HVV Fahradtouren
47.20
Die Fahrradtour am 27. Mai 2011 führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Bruchhausen-Vilsen. Der Gästeführer Wilfried
Müller hat in einem lebendigen Vortrag Interessantes über die Geschichte von Bruchhausen und Vilsen und den Ortsbild
prägenden Gebäuden, sowie der Ausstellung im ehemaligen Gaswerk mitgeteilt. Er war dabei sehr locker in zünftiger Kleidung
(siehe Foto) und hat seine Ausführungen größten Teils in Plattdeutsch gehalten.
Den Mitfahrern wurde so manche "Neuigkeit" bewusst, Altbekanntes erschien in einem neuen Licht. Infolge des schlechten
Wetters (bzw. der schlechten Wettervorhersagen) bestand die Gruppe nur 12 Teilnehmer. Während der Fahrt blieb es trocken,
beendet wurde die Tour bei einem gemütlichen Beisammensein mit Bratwurst und einem Getränk in der Fehsenfeldschen Mühle.
Die Herbsttour ist auf den 4. September verschoben worden. Regina und Wilfried Nordbruch werden die Gruppe diesmal zur
Blender Mühle führen und hoffen auf rege Teilnahme. Die genauen Daten folgen mit der Tagespresse.
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Eine tolle Idee wurde Wirklichkeit
Spaßtrauungen im Bett
47.20
Zum zweiten Mal werden von Mitgliedern des Heimat- und Verschönerungsvereins Martfeld e. V. Spaßtrauungen auf dem Brokser
Heiratsmarkt angeboten. August Wessel schenkte dem Verein das dazugehörige Bett. Kostenlos wurde es zum Sitzbett vom
Tischler und Restaurator Jürgen Krüger umgearbeitet. Schmied Albert Till baut zum Selbstkostenpreis des Materials die
Vorrichtung zum Himmelbett.
August Wessel
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Jahreshauptversammlung...
... des HVV Martfeld
47.19
Zur alljährlichen Jahreshauptversammlung trafen sich zahlreiche aktive und interessierte Martfelder in der Fesenfeldschen
Mühle. In gemütlicher Atmosphäre bei Kerzenschein und geschmierten Butterbroten berichteten die unterschiedlichen
Ausschüsse über die vergangenen Aktivitäten und zukünftigen Vorhaben.
Vom Mühlenausschuss wurde berichtet, dass die Spaßhochzeiten auf dem Brokser Markt wieder gut angenommen waren. Das neue
"Hochzeitsbett" anstelle der Kutsche stieß auf breite Zustimmung. Renate Cordes trug zum letzten Mal ihren Bericht vor. Sie
verlässt nach vielen Jahren den Vorstand, nicht ohne vom Vorsitzenden ein herzliches Dankeschön und eine Blume zu erhalten.
In der Martfelder Feldmühle wurde im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit der Besitzerin Margret Meyer am
Samtgemeindemühlentag mit guter Resonanz ein Programm angeboten. Erstmalig fanden die "Martfelder Literaturtage" statt,
die von überraschend vielen Besuchern angewählt wurden und sicherlich 2011 wieder stattfinden.
Der Fotoausschuss kündigte eine neue Ausstellung zum Thema "Strukturen" für den September an und wies daraufhin, dass der
HVV jetzt auch eine aktuelle Homepage hat, auf der sich Interessenten über Aktivitäten informieren können. Für die Pflege
der Homepage wurden Wilfried Nordbruch und Wilhelm Niestädt besonders gelobt.
Mit guter Beteiligung wurden zwei Fahrradtouren nach Asendorf und zum Schloss Etelsen durchgeführt. Der Kinder- und
Jugendausschuss unterstützte die Ferienkistenangebote durch verschiedene Aktionen.
Der Geschichtsausschuss kündigt die 7. und letzte Chronik über Tuschendorf und Loge an, zu der intensive Vorarbeiten laufen.
Die Martfelder Theatergruppe freute sich über fast ausverkaufte Vorstellungen. Das Stück kam gut. Die jüngeren
Theaterspieler traten nicht im Vorprogramm auf, sie präsentierten ihr Können in Extra-Vorstellungen auf verschiedenen
Feiern an unterschiedlichen Spielorten.
Vorausschauend wurde auf die Gesundheitswoche in Martfeld -veranstaltet von "Lust auf Leben - Martfeld Machts" hingewiesen,
die vom 18. bis 26. März 2011 stattfinden soll. Der HVV hofft auch hier auf eine rege Teilnahme bei den ca. 40
Veranstaltungen.
"Mühle-Hof-Garten" am Pfingstmontag ist mittlerweile eine feste Größe und wird dieses Jahr in veränderter Zusammensetzung
durchgeführt. Sicherlich wird die 200-Jahr-Feier der Kirche dabei eine Rolle spielen. Der Vorsitzende des HVV Anton
Bartling bedankte sich bei allen aktiven Mitgliedern und stellte die gute Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, dem
Gemeinderat und dem Samtgemeindeverwaltung heraus.
Gespannt sein darf man im kommenden Jahr vor allem auf die Zusammenarbeit mit dem Berliner Künstler Victor Kegli, der für
ein halbes Jahr in Martfeld fätig sein wird. Auch die Teilnahme Martfelds beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ist
ein spannendes Vorhaben, das vom Heimatverein tatkräftig unterstützt wird (siehe dazu Extratext).
Der HVV freut sich auf das Jahr 2011. Neue Mitglieder, die sich für Martfeld engagieren wollen, sind beim HVV am richtigen
Platz und herzlich willkommen. Hier treffen sich Menschen, die Spaß daran haben, ihren Wohnort zum Lebensort zu machen.
Im Anschluss an den offiziellen Teil begleitete Bruno Küchler mit Gesang und Gitarre den gemütlichen Part der
Veranstaltung. Er hatte bekannte Volkslieder zum Mitsingen und auch einige eigene Lieder im Gepäck.
Auszug aus der Rede des Vorsitzenden Anton Bartling
Den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" werden wir aktiv unterstützen. Nach 1999, als wir den ersten Platz im
Kreiswettbewerb belegten, ist in Martfeld viel passiert. Sanierung der Lehrschwimmhalle, Bau des Seniorenheimes und
Integration einer Kindergartengruppe, Gründung des Dorfgemeinschaftshauses Hustedt, Einrichtung des Jugendhauses,
Erweiterung des Gewerbegebietes bei gleichzeitige Insolvenz und Rückzug einiger Unternehmen, Renovierung verschiedener
öffentlicher Plätze, Stabilisierung der Einwohnerzahlen, und um uns herum tobte eine weltweite Finanzkrise.
Wie in der gesamten Republik sind die Kommunen klamm und versuchen mit Phantasie und Beschränkung Haushalte hinzubekommen,
die rechtens sind. Die selbstständigen Unternehmerinnen und Unternehmer legen sich mit aller Kraft ins Zeug. Wir haben in
Martfeld eine funktionierende Sozialstruktur, wir haben engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich für ihre
Gemeinde in Zeug legen.
Die Kulturplattform entwickelt sich gut, viele Aktivitäten der Kirchengemeinde springen positiv ins Auge. Ich finde darauf
können wir stolz sein und aufbauen. Jammern und den Blick nur auf die Schwächen einer Gemeinde (Kein Geld, Leerstände,
demographischer Wandel, wobei auch das nicht nur negativ ist!) hilft nicht weiter. Die Ursachen für Leerstände sind sehr
vielfältig, gesetzliche Änderungen, unternehmerisches Fehlverhalten oder wirtschaftliche strukturelle Veränderungen.
Jedes muss ich einzeln betrachten und Lösungen entwickeln. Vielleicht war das neue Baugebiet zukunftsweisend, aber eher
langfristig zu realisieren. Die Darstellung der Schwächen schädigt das Ansehen Martfelds. Ich sehe die Stärken, darauf
können wir aufbauen: Unser Dorf hat Zukunft!
Entschuldigt bitte diesen Ausflug in die "große" Politik, aber wir sollten uns die Zukunft der Gemeinde nicht madig reden
lassen."
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Die etwas andere Klassenfahrt
Eine Klassenfahrt "der anderen Art" ohne Schulbeteiligung
47.18
Alle Kinder sollten zum Ende ihrer Grundschulzeit eine Klassenfahrt gemacht haben...
Diese Aussage hochrangiger Bildungspolitiker ist zwar nett gemeint, trifft jedoch in der Realität häufig nicht zu!
So sollte es auch für die Klasse 4A an unserer Grundschule zum Abschluss leider keine Klassenfahrt geben. Da sich die
Kinder und die Eltern aber eine Fahrt unbedingt wünschten, nahmen wir die Planung und Durchführung mit dem Einverständnis
der Schule und unter der Trägerschaft der Gemeinde Martfeld selbst in die Hand.
Nachdem die Schule einen (!) freien Tag genehmigte, setzten sich die Eltern zusammen und planten eine Klassenfahrt "der
anderen Art", nämlich ohne Schulbeteiligung.
Es fanden sich schnell vier Freiwillige (Britta Sandner, Sabine Meinen, Frank Brockmann und Michael Albers), die die Fahrt
als Betreuer vorbereiteten und in Eigenregie durchführten. Und was für eine Fahrt ...
Am 26. Mai ging es pünktlich um 15:30 Uhr in Fahrgemeinschaften Richtung Freizeitstätte nach Bad Bederkesa.
Bereits kurz nach der Ankunft und dem Beziehen der gemütlichen Blockhäuser stand für die Kinder die erste Attraktion auf
dem Programm: Eine Fahrt auf einem Drachenboot.
Der nächste Tag wurde wegen des bescheidenen Wetters kreativ begonnen. So malten selbst die "härtesten Jungen" schöne
T-Shirts. Zur Erinnerung an die Klasse 4A wurden Base-Caps von allen Kindern handsigniert. Nachmittags ging es dann in die
Spielscheune nach Otterndorf.
Am folgenden Tag plantschten die Kinder bei gefühlten 12 Grad Wassertemperatur, aber unter sonnigem Himmel genüsslich in der
Nordsee.
Aber auch die anderen Tage waren angefüllt mit tollen Erlebnissen:
So wurde neben verschiedenen gemeinsamen Spielen an einem Abend der nächste "Singstar" der 4A gesucht.
Auch eine Nachtwanderung durfte selbstverständlich nicht fehlen. Dieser Ansicht waren jedenfalls die Betreuer. Einige
Kinder waren da anderer Meinung und dachten wohl: "Ach nee, ich bleibe lieber im Bett". Aber als Betreuer ist man natürlich
unerbittlich.
Besuche der großen Spielscheune und des Erlebnisbades rundeten die erlebnisreichen und leider viel zu kurzen 4 Tage ab.
Am Sonntag ging es dann nach dem Frühstück wieder heimwärts. Die meisten Kinder waren ziemlich k.o. aber auch sichtlich
zufrieden.
Insgesamt haben die Kinder in dieser kurzen Zeit Vieles erlebt, was sie vorher noch nicht kannten. Die kurzen Tage waren
voll mit Aktion, Bewegung, Spiel und Gemeinsamkeit. Auch uns Betreuern hat es unglaublich viel Spaß gemacht.
Mit diesem kurzen Bericht wollen wir andere Eltern ermuntern, eine Klassenfahrt notfalls selbst zu organisieren. Denn es
sind gerade solche Aktionen, bei denen unsere Kinder so wertvolle Erfahrungen - gerade im sozialen Miteinander – machen
und die Ihre Zukunft ein wenig positiver prägen können!
Britta Sandner, Sabine Meinen, Frank Brockmann und Michael Albers
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AMC Asendorf
Ralleysport im AMC Asendorf
47.16
Der Rallyesport hat im AMC Asendorf e.V. eine lange Tra¬dition. So wurde der Verein für diesen Sport und für
Orientierungsfahrten gegründet. Bekannterweise ist es mittlerweile nicht mehr das einzige Standbein der "Asendorfer".
Aktuell sind drei Teams auf Deutschlands Rallyestrecken unterwegs.
Vorweg die Frage: Was ist Rallyesport überhaupt?
Die Rallye ist nicht vergleichbar mit einem Rundstreckenrennen. Denn eine Rallye besteht aus mehreren Wertungsprüfungen
(WP), die über abgesperrte Straßen und Wirtschaftswege führen. Es handelt sich um ganz normale Straßen, auf denen man
morgens vielleicht noch zur Arbeit gefahren ist. Zur Sicherheit von Teilnehmern und Zuschauern wird die Strecke durch
Sicherheitsposten und Rettungskräfte abgesperrt, so dass kein anderes Fahrzeug als die Teilnehmer unterwegs ist. Die WPs
werden auf Bestzeit gefahren. Der Gewinner einer Rallye ist derjenige, der im Ziel die kürzeste Fahrtzeit aller WPs
gefahren ist. Um möglichst schnell zu sein, fährt man mit einem Beifahrer. Fahrer und Beifahrer sammeln bei einer langsamen
Abfahrrunde, welche nicht auf Zeit gefahren wird, möglichst viele Informationen über Kurven, Länge der Geraden und
Bodenbeschaffenheit. Die Aufgabe des Beifahrers ist, aus diesem "Gebetbuch" zur richtigen Zeit die kommende
Kurvenkombination anzusagen. Zwischen Fahrer und Beifahrer muss blindes Vertrauen herrschen, um wirklich schnell zu sein.
Sollte einem von beiden ein Fehler unterlaufen, kann dieses sehr schnell in einem Unfall enden.
Auf Grund der verschiedenen Bodenbeläge wirkt sich eine Rallye stark auf das Material aus, da es über Stock und Stein geht.
In den eingerichteten Service-Zonen müssen dann die Techniker in der vorgegebenen Zeit alles wieder richten. Zwischen den
WPs befahren die Teilnehmer den öffentlichen Straßenverkehr, weshalb alle Fahrzeuge der Straßenverkehrsordnung entsprechen
und zugelassen sind.
Die Teams des AMC Asendorf
Für den AMC Asendorf sind die Teams Rolf Albert mit Niclaas Suling (Warpe/ Asendorf), Matthias Rathkamp mit Olaf Jordan
(Martfeld/ Asendorf) sowie Michael Wolters mit Heiner Habekost oder auch Christian Wolters (Martfeld/ Martfeld) am Start.
Rolf Albert und Niclaas Suling starten mit einem Opel Kadett E und nehmen am ADAC Rallye Masters teil. Diese deutsche
Meisterschaft findet mit sieben Läufen im ganzen Land statt – von Grömitz in Schleswig-Holstein bis Kirchhain in Bayern.
Einer ist aber auch im nahen Sulingen. Die ADAC Mobil Pegasus Rallye" lockt dabei jedes Jahr mehrere tausend Zuschauer an.
Die restlichen sechs Veranstaltungen stehen der Sulinger beim Thema Zuschaueraufkommen in nichts nach.
Rolf Albert fährt schon seit den 80ern Rallye und konnte neben vielen Meisterschaftstiteln bereits einen Gesamtsieg auf
sein Konto schreiben. Das Team startet bereits seit 2004 zusammen.
Im ADAC Rallye Masters absolvierten beide bereits fünf der sieben Läufe. In der Zwischenwertung konnten Sie dank des guten
Zusammenspieles viele stärkere Fahrzeuge hinter sich lassen. Sie belegen derzeitig Platz 10 von 101 gewerteten Fahrerteams.
Für die beiden restlichen Läufe wollen die beiden noch mal alles aus ihrem 180 PS starken Fahrzeug herausholen.
Matthias Rathkamp und Olaf Jordan starten mit einem BMW E30 bei Norddeutschen Rallyes. Der Rallye-Cup sowie die ADAC
Regionalmeisterschaft geben hierzu den Rahmen. Mit dem zu dieser Saison neu aufgebauten Rallyewagen wurden schon einige
Rallyes bestritten.
Nach einem Doppelsieg bei den letzten zwei Rallyes liegt Matthias Rathkamp auf Platz 2 in der Meisterschaft. Aber auch die
Vorjahre lassen sich sehen. So gewann er in der Saison 2009 u.a. die ADAC Weser-Eins Rallyemeisterschaft und den Pokal des
Deutschen Mortorsportbundes für die Region Nord. Für die kommende Saison 2012 ist der nächste Schritt geplant. Auch das
BMW-Team will am ADAC Rallye Masters teilnehmen. Das sie es können, haben sie schon bei der diesjährigen "Rallye Sulinger
Land" gezeigt, wo sie den vierten Platz erreichten.
Unser letztes Team ist in dieser Konstellation sehr neu. Der 19-Jährige Michael Wolters sitzt erst seit Ende des letzten
Jahres am Steuer des Opel Corsa A und Heiner Habekost auf dem heißen Stuhl. Bevor es soweit kam, hat Michael Wolters Heiner
Habekost die Kurvenkombinationen verraten. Michael Wolters konnte so frühzeitig Erfahrungen sammeln und Abläufe erlernen.
Fahrpraxis fand er am Lenkrad von Kart, Rundstreckenfahrzeugen und beim Automobilslalom. Die letzten Ergebnisse lassen
sich schon sehen. Leider musste das Team bei der letzten Rallye durch einen technischen Defekt aufgeben.
Sollte Michael Wolters einmal nicht im Auto sitzen, nimmt Christian Wolters nehmen Heiner Habekost Platz. Der ebenfalls
19-jährige stammt wie Niclaas Suling, Matthias Rathkamp und Michael Wolters aus der Jugendgruppe des AMC Asendorf e.V. und
hat den Weg über den Kartsport und den Autoslalomsport in das Rallyeauto gefunden. Einige Rallyes bestritt er bereits als
Beifahrer, was ohne die Förderung der Jugend sonst nicht möglich gewesen wäre. Übrigens: Christian Wolters und Michael
Wolters saßen mit 15 Jahren das erste Mal im Rallyeauto.
Matthias Rathkamp, Heiner Habekost, Michael und Christian Wolters haben sich zu "HWR-Motorsport" zusammengeschlossen, um
sich gegenüber Sponsoren zu präsentieren. Deren Dank geht aus diesem Grund auch an Castro) und ZF-Sachs für die geleistete
Unterstützung. Es ist nicht einfach und selbstverständlich Hilfe zu finden.
Grundsätzlich ist Rallyesport ein Sport für jedermann. Neben einem Führerschein, dem Auto und der Rennbekleidung braucht
man eigentlich nicht viel... Spaß und ein wenig Talent sind wichtige Bausteine – etwas handwerkliches Geschick und
vielleicht etwas Hilfe können nicht schaden!
Mit allem ausgestattet kann dann auch der Start bei der Rallye des AMC Asendorf e.V. erfolgen. Unsere Heimrallye ist die
"ADAC Rallye Buten un` Binnen", welche wir in einer Veranstaltergemeinschaft mit dem AC Verden und dem MSG Visselhövede
seit langem in Liebenau auf dem IVG-Gelände ausrichten.
Aktuelle Berichte rund um den AMC und den erwähnten Motorsportlern finden Sie unter www.amc-asendorf.de. Wenn Sie einmal
im Rallyeauto Platz nehmen wollen, dann schauen Sie sich doch die Homepages mit den Onboardvideos der Teams an
www.hwr-motorsport.de oder www.youtube.com/user/rallyekadett.
Ein Ralleyauto in Aktion.
Foto Christian Kuhr - www.ckworks.de
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Gewinnspiele
47.14
Die Praktiken vieler Gewinnspielunternehmen werden seit einiger Zeit immer dreister. Insbesondere ältere Menschen suchen
sich diese Gewinnspielunternehmen dabei als Opfer aus. Die Kontaktaufnahme der Gewinnspielunternehmen erfolgt dabei
regelmäßig auf zwei Wegen: entweder telefonisch oder per Post.
Die Callcenter der Gewinnspielunternehmen rufen bevorzugt ältere Menschen an. Die Methoden der Gesprächsführung sind
unterschiedlich, das Ziel regelmäßig das Gleiche: die Gewinnspielunternehmen wollen an die Bankverbindung und die
persönlichen Daten des Angerufenen kommen. Um an die Bankverbindung und die persönlichen Daten zu kommen, werden den Opfern
die unterschiedlichsten Geschichten erzählt:
Der Angerufene habe gewonnen (obwohl er oft an gar keinem Gewinnspiel teilgenommen hat), ihm solle jetzt der Gewinn
ausgezahlt werden. Der Angerufene würde mit Sicherheit seinen "Einsatz" (das Geld, das er monatlich an das
Gewinnspielunternehmen zahlen müsse) bei den Gewinnspielen um ein Vielfaches wiederbekommen. Es gibt sogar Fälle, in denen
in dem Telefonat noch nicht einmal über Gewinnspiele gesprochen wird. Es wird stattdessen etwa behauptet, man habe ein
Paket für den Angerufenen, auf dem dessen Adresse unleserlich sei und bittet um die persönlichen Daten des Angerufenen.
Der Phantasie der Gewinnspielunternehmen sind insoweit keine Grenzen gesetzt.
Obwohl es sehr oft weder zu einer verbindlichen Zusage des Angerufenen, an einem Gewinnspiel teilnehmen zu wollen, teilweise
noch nicht einmal zu einem Gespräch über Gewinnspiele kommt, erhält der Angerufene einige Tage später eine Rechnung des
Gewinnspielunternehmens. In dieser wird ihm offenbart, dass er nunmehr an das Gewinnspielunternehmen über einen bestimmten
Zeitraum eine bestimmte monatliche Summe zu zahlen hat. Hat der Angerufene seine Bankverbindung preisgegeben, erfolgt
seitens des Gewinnspielunternehmens eine Abbuchung von dessen Konto. Gewinne in relevanter Höhe sieht der Angerufene in den
seltensten Fällen.
Das Schlimmste, was jetzt noch passieren kann, ist, dass es dem Gewinnspielunternehmen tatsächlich gelingt, Geld vom Konto
des Angerufenen einzuziehen oder der Angerufene selbst das Geld überweist. Hat man einmal gezahlt, wird man die
Gewinnspielunternehmen nur schwer wieder los.
Die Gewinnspielunternehmen sind vielfach miteinander vernetzt bzw. es stehen die gleichen Personen dahinter, die unter
immer neuen Bezeichnungen Glückspiele auf den Markt bringen. Einmal vorhandene persönliche Daten oder gar Bankdaten einer
Person werden dazu missbraucht, denjenigen immer wieder anzurufen und ihm immer neue Rechnungen für neue Gewinnspiele zu
schicken. Die persönlichen Daten werden einfach weitergereicht. Teilweise werden sogar Rechnungen für Glückspiele
verschickt, ohne den Betroffenen überhaupt vorher angerufen zu haben.
Auch per Post melden sich die Gewinnspielunternehmen bei den Betroffenen. Häufig werden den Angeschriebenen große Gewinne
suggeriert, denen dann jedoch im "Kleingedruckten" die Grundlage entzogen wird. Wer hierauf antwortet, wird später oft
aufgefordert, über lange Zeit monatliche Zahlungen zu leisten, ohne jemals einen relevanten Gewinn zu erhalten.
Folgende Tipps sind zu beachten, um bei Gewinnspielunternehmen unliebsame Überraschungen möglichst zu vermeiden:
- wer von einem Gewinnspielunternehmen unaufgefordert angerufen wird, sollte das Telefonat sofort beenden und auf keinen
Fall seine persönlichen Daten oder gar Bankdaten preisgeben
- sollte ein Gewinnspielunternehmen Geld vom Konto abbuchen, sollte man diese Abbuchung bei der Bank sofort stornieren
lassen; Überweisungen an die Gewinnspielunternehmen nicht tätigen!
- im schlimmsten Falle (bei sehr häufigen Abbuchungen oder Anrufen) mag man über einen Wechsel des Kontos/ der
Telefonnummer nachdenken.
Die Gewinnspielunternehmen sind oft sehr hartnäckig. Bezahlt man deren Rechnung nicht, wird man von ihnen häufig genug
massiv belästigt. Dies geschieht durch Mahnanrufe oder Mahnschreiben (oft durch Inkassounternehmen), in denen massiv Druck
ausgeübt wird.
Hier hilft meist nur noch der Weg zum Anwalt, um dem Spuk ein Ende zu bereiten. Um eines klarzustellen: natürlich ist nicht
jedes Gewinnspielunternehmen unseriös in dem dargestellten Sinne. Es gibt aber leider sehr viele Gewinnspielunternehmen,
die unseriös sind.
Hier muss man als Kunde sehr wachsam sein, um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Tobias Büscher
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Neue Ausrüstung für die 1. Herren
Neue Trikots, Trainingsanzüge, T-Shirts und Polo Shirts
47.13
Für die aktuelle Saison 2011/2012 erhielt die 1. Herren des TSV Martfeld neue Outfits. Neue Trikots wurden von Edeka Kööp
in gesponsert (Foto). T-Shirts zum Aufwärmen gab es von Hof Holste Martfeld, Polo Shirts von Rolf Ellinghausen
Automobiltransporte und Trainingsanzüge von "Physio + Fit" Krause aus Blender. Der TSV Martfeld dankt den Sponsoren für
ihre Unterstützung.
Beachsoccer Turnier in Cuxhaven
2. Platz von 45 Mannschaften für die Herren
Voller Freudeüber den 2.Platz: Die Damen und Herren Manschaft des TSV Martfeld
Jedes Jahr Ende Juli findet in Cuxhaven ein Beachsoccer Turnier statt, bei dem auch in diesem Jahr der TSV Martfeld mit
einer Damen und einer Herren Mannschaft vertreten war.
Für die Herren gab es mit dem 2. Platz von insgesamt 45 Mannschaften einen sehr großen Erfolg. Nachdem die Gruppenphase mit
dem 2. Platz und 20:12 Toren ausging, kämpfte sich die Mannschaft bis ins Finale und scheiterte dort mit 3:0 gegen die
"Beach Boys" aus Weserberg. Trotz der Pleite im Finale hatte man aber den Sieger der letzten 2 Jahre, Rot-Weiss Cuxhaven 2,
mit 3:2 nach Neunmeterschießen aus dem Halbfinale geworfen.
Die Damen Mannschaft scheiterte in diesem Jahr bereits in der Gruppenphase. Zwei gewonnene Partien reichten am Ende leider
nicht aus.
Im nächsten Jahr wird es dann aber wieder nach Cuxhaven gehen, um dann erneut um den 1. Platz zu kämpfen.
Voller Freude über den 2. Platz: Die Damen und Herren Mannschaft des TSV Martfeld
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Segelturn auf dem ljsselmeer
BdP Stamm "Rotmilan"
47.12
Es ist Montag der 11.07.11, 04:50 auf dem Syker Bahnhof.
11 Jugendliche und 3 Gruppenleiter, darunter auch ich, Jana Thiele, versammeln uns noch schlaftrunken dort, um auf Fahrt zu
gehen. Dieses Mal ist es ein ganz besonderer Höhepunkt. Wir gehen segeln auf einem alten Segelschiff aus dem 19. Jahrhundert
auf dem Ijsselmeer in den Niederlanden.
Nach fünf Stunden Zugfahrt ist dann endlich soweit, wir sind in Harlingen angekommen. Die Sonne scheint wunderbar warm,
alle sind froh gelaunt, mittlerweile auch wach und gespannt. Auf welches Schiff werden wir wohl kommen? Sind unsere Skipper
auch nett? Wem wird unterwegs seekrank? All diese Fragen wurden schnell beantwortet, als wir auf das Segelschiff der
Mercurius angelangen. Die Skipper sind sehr nett und aufgeschlossen. Nach der Zimmereinteilung und einer kurzen Einführung
geht es endlich los. Wir legen vom Hafen ab. Kurz zuvor haben einige Kinder von uns beobachtet, wie ein anderes Segelschiff
einen Unfall hatte. Es ist gegen eine geschlossene Brücke gefahren und der Mast knickte um.
Leider ist an diesem Tag nur wenig Wind, Flaute, so dass wir nur einen kleinen Teil unserer Tagesroute segeln können. Wir
lernen Begriffe wie Fockmast und -segel, Hauptsegel und vieles mehr. Die Mercurius ist ein Plattenbodenschiff, welches
sogenannte Schwerter an den Seiten hat, welche wir ebenfalls betätigen. Das Hauptsegel muss gehisst werden. Da helfen alle
mit. Das Focksegel ebenso. Nach kurzer Zeit können wir Segel hissen, wieder herunter lassen und zusammenlegen. Am Abend
grillen wir sogar auf dem Schiff.
Am nächsten Tag. Es ist endlich mehr Wind. Kreuzen war an der Reihe, da wir gegen den Wind segeln. Wir machen das Hauptsegel
auf der einen Seite los und dafür auf der anderen wieder fest. Das Schwert wurde hochgekurbelt und auf der anderen Seite
heruntergelassen. Da haben wir ganz schön zu tun.
Mittwoch der 13.07.11.
Auf nach Sneek. Es gibt keine andere Wahl, der Motor muss angemacht werden. Kanalfahrten, Schleusen, Gegenwind und Regen.
Um die Langeweile zu vertreiben werden Seile gespleißt. Sehr kniffelig! Aber die Kinder bekommen Lust auf mehr. Sie
versuchen sich am Knotenbuch.
Angekommen in Sneek haben wir alle Landgang. In der Stadt kann man bummeln und sich mal so
richtig die Füße vertreten.
Donnerstag der 14.07.11.
Alle sind immer noch bester Laune. Streitereien gibt es auch kleine. Nur Fische haben unsere Angler seit einer Ewigkeit
nicht gefangen.
Zu dumm, dass für heute eine Unwetter mit Sturmstärke 11 angesagt ist. Das Unwetter würde uns und dem
Schiff nicht gut tun. So übernachten wir im Hafen, in dessen Ort gerade ein winziger Jahrmarkt ist. Dort ist ein kleines
Kettenkarussell, aber kein gewöhnliches. Die Sitze und man selber wackeln drehend in alle Richtungen. Bis dato ist noch
keinem übel geworden, nach der Karussellfahrt schon. Die Kinder haben ihren Spaß.
Freitag, der 15.7.11.
Der letzte Tag auf dem Schiff. Ein richtig guter Tag zum Segeln. Eigentlich haben wir vor ein warmes Mittagessen zu kochen,
bevor wir in Harlingen einfahren. Der Wellengang und die Schräglage des Schiffes verhindern dieses aber.
Einige kloppen unter Deck Karten, einige anderen helfen oben an Deck bei den Segeln und heute überkommt sogar jemandem die
Krankheit der See. Da hilft nur eins, hoch an Deck und die frische Meeresluft einatmen. Denn unter Deck bekommt man einiges mehr mit.
Nicht mal gerade gehen kann man dort. Und die Lampen erst...
Heute heißt es Abschied nehmen. Die Stimmung der Jugendlichen ist zum Glück dauerhaft super gewesen, trotzt der Enge, die
unter Deck herrschte. Hier ist einfach kein Platz für Privatsphäre gewesen. So hat unser Stamm Gelegenheit bekommen enger
zusammenzuschweißen und die Mäckchen eines jeden besser kennen zu lernen. Der Zusammenhalt untereinander ist klasse gewesen.
Obwohl Ferien sind, sind wir immer um 8 Uhr morgens aufgestanden. Nun werden wir keine Morgen- und Abendrunden auf dem
Schiff machen, sondern auf dem Festland in Leer- unser anschließendes Ziel.
Also müssen wir unsere kleinen engen Kabinen räumen, unsere großen Rucksäcke durch eine kleine Öffnung nach oben bugsieren
und zu guter Letzt das Deck schrubben. Zum Abschied, denn die Fahrt ist wirklich schön gewesen, bedanken wir uns mit einem
Seemannslied bei unseren beiden Skippern für diese tolle Zeit.
Nun heißt es aber auf nach Leer. Es ist gerade 16:30 Uhr. In drei Stunden sind wir da. Dort angekommen, schlagen wir erst
ein Mal unsere Kohten auf, unsere Zelte. Merklich erschöpft gehen wir auch bald in unsere Schlafsäcke und können
glücklicherweise lange ausschlafen.
Samstag, der 16.07.2011.
Ein weiterer Stadttag steht uns bevor. Nach einem kleinen Frühstück machen wir uns von den Pfadfinderheim in Leer zu Fuß auf
in die Stadt. Die gleichen drei Kilometer, die wir gestern auch gelaufen sind, nur weniger beladen. In Leer besuchen wir das
Heimatmuseum. Schnuckelig und aufschlussreich zugleich. Danach können die Jugendlichen in Kleingruppen die Stadt in eigener
Weise erobern.
Auf zum Aufbruch nach zurück. Zuvor jedoch noch einkaufen. Aber weit und breit kein Supermarkt in der Nähe. Gefühlte 10
Kilometer müssen wir dorthin laufen. Alle zusammen. Endlich gefunden, schnell einkaufen und nichts wie los. Denn wir haben
alle einen großen Hunger und keine Böcke mehr zu latschen. Nach einer schönen Singerunde draußen am Feuer geht dieser Tag zu
Ende.
Sonntag, der 17.07.11.
Aufräumen, Zelte abbauen, wieder den ganzen Weg zum Bahnhof zurück laufen... Die Stimmungen bei jedem sind geteilter Meinungen.
Einerseits freut man sich auf zu Hause, doch auf der anderen Seite war die mal wieder viel zu kurz. Keiner kann es erwarten
wieder mit dem Stamm auf Fahrt zu gehen. Abseits von der Schule, seinen anderen Freunden und der Familie. Einfach nur raus;
eine andere Gemeinschaft und Lebensweise um sich haben. Fern ab von Handys, Fernsehen und Computer.
Nach 2 Stunden Zugfahrt ist es soweit. Wir kommen an, erwartet von Mutter, Vater und Geschwistern. Dennoch schwelgend in
der Sehnsucht nach der Ferne.
Jana Thiele
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Schützenverein Martfeld
Die neuen Majestäten
47.10
Das Königshaus besteht dieses Jahr aus Kinderkönig Leandro Schmelzkopf gefolgt von Kinder-Vizekönig Nicolai Berger. Als
Jugendkönig setzte sich Keven Wohlers gegen Peter Ehlers und Florian Mählmann durch. Begleitet wurde Keven Wohlers von
Lena Ehlers.
Bei den Erwachsenen sicherten sich die Frauen die Spitze. Königin ist Stephanie Thaysen, Vize - Königin Ute Schmelzkopf
-Weidenhöfer und 2. Vize - Königin ist Elke Wessel. Doppelter Erfolg für Stephanie Thaysen. Sie regiert nun zusätzlich die
Damen des Kreisschützenverbandes Martfeld als neue Kreisverbandskönigin. Auch Elke Wessel sicherte sich eine zusätzliche
Auszeichnung. Sie ist in diesem Jahr Damenbeste. Die Begleitung für Stephanie Thaysen übernahm Ralf Gräpel.
Weitere Auszeichnungen gab es für Florian Mählmann als Kinder- und Jugendkaiser sowie für Norbert Meyer als Kaiser.
Die "Er und Sie - Plakette" sicherten sich in diesem Jahr Ute Schmelzkopf-Weidenhöfer und Rainer Schmelzkopf. Der
Jagels-Damenpokal ging an Sylvia Thaysen und der Jugendpokal an Peter Ehlers. Helmut Wessel gewann die "Willi Soller
Gedächtnisplakette".
Auch auf das Schützenfest im nächsten Jahr am 16.06.2012 freuen sich die Martfelder Schützen, das sie gerne wieder zusammen
mit vielen Martfeldern mit einem Umzug durch ein bunt geschmücktes Dorf beginnen und mit Tanz und Musik ausklingen lassen
werden.
Ordentlich gefeiert haben die Mitglieder des Schützenvereins Martfeld mit ihren neuen Majestäten auf dem Schützenfest am
18.06.2011.
Ferienkiste ein voller Erfolg
Viele Kinder kamen zum Armbrustschießen zum SV Martfeld
47.11
Auch dieses Jahr kamen wieder viele Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren zum Armbrustschießen in den Martfelder Schießstand.
Neu in diesem Jahr war das Lichtpunktgewehr, das der Martfelder Schützenverein extra für seine "kleinen" Schützen
angeschafft hat.
"Ferienkisten-Kinder" sowie die Betreuer des Schützenvereins Martfeld verbrachten einen bunten Nachmittag mit Schießen,
anderen Spielen, leckerem Kuchen und Bockwurst zum Abschluss.
Martfelder Schützenjugend
Jeden ersten und dritten Freitag im Monat heißt es von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr für die Kinder und Jugendlichen des
Schützenervereins Martfeld im frisch renovierten Schießstand "Gut Schuss". Gerne können auch "Neulinge" mal ihr Glück
versuchen.
Für Kinder von sechs bis elf Jahren liegen Armbrust und Lichtpunktgewehr bereit. Die Jugendlichen ab zwölf Jahren können
mit Luftgewehr und Luftpistole schießen. Bei Fragen könnt ihr euch gerne an den Jugendsportleiter Andreas Schmidt (Tel:
04255-982076) oder seine Stellvertreterin Stephanie Thaysen (Tel: 04255-982822) wenden.
Die Erwachsenen trainieren jeden ersten Freitag im Monat ab 20.00 Uhr.
Wir freuen uns auf Euch!
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Judo - "Der sanfte Weg"
27 Kinder aus Martfeld beim Schnupperkurs
47.9
Dreimal hat die Ferienkiste JUDO in diesem Jahr als zweistündiger Schnupperkurs in Bruchhausen-Vilsen stattgefunden. Die
Veranstaltungen waren ein voller Erfolg. Die Teilnehmer wurden von vier Judotrainern aus dem TV Bruchhausen-Vilsen in der
Veranstaltungshalle Mensa betreut und angeleitet. Die Gruppenstärke lag jeweils bei ca. 25 Teilnehmern. Aufbau- ende
Turnelemente und erste Wurftechniken sowie das Abrollverhalten wurden geübt.
Die jungen Judoka im Alter von 6 bis 10 Jahren waren begeistert und viele wollen Judo künftig richtig trainieren. Viele
Eltern nutzten die Gelegenheit, dem Nachwuchs beim Training zuzuschauen. Besonders viele Mädchen waren an dem Schnupperkurs
interessiert. Wir hatten alleine 27 Kinder aus Martfeld und 8 aus Schwarme dabei.
Auskünfte zu den Trainingsmöglichkeiten gibt der Martfelder Spartenleiter Judo, Dr. Dirk Aue (Tel. 04255/1352).
Ferienkiste Judo: Die Teilnehmer der 3. Gruppe vom 19.7.2011
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Burckhard Radtke neuer 1. Vorsitzender
Förderverein Glücksklee wählt neuen Vorstand
47.8
Der Förderverein der Grundschule Martfeld unterstützt die verantwortliche Schulleitung und die Lehrer seit vielen Jahren bei
ihren Aufgaben. Gefördert werden Maßnahmen zur Unterhaltung und Ausgestaltung des Schulhofes (z.B. ein Fußballtor), wie auch
eine verbesserte Ausstattung mit Unterrichtsmaterial (z.B. Musikgeräte).
Seit März 2007 hatte Ilka Wesseling die Funktion der 1.Vorsitzenden übernommen. Mit sehr viel Engagement und immer wieder
neuen Ideen hat sie die Vereinsarbeit enorm bereichert. Durch ihr Engagement wurde der Verein ein wichtiger Teil der
Dorfgemeinschaft. Ihre Arbeit hat in hohem Maße dazu beigetragen, dass die Grundschüler abwechslungsreiche und kindgerechte
Pausen auf dem Schulhof verleben können, um anschließend wieder dem Unterricht folgen zu können. Ihr Engagement ging weit
über den zu erwartenden Einsatz hinaus. Wir danken Ilka Wesseling sehr herzlich für die gelungene Tätigkeit.
Gleichzeitig hat der bisherige Kassenwart Torsten Heuss den Vorstand verlassen. Im März 2008 hat er die Aufgabe übernommen
und sich - neben der genauen Arbeit eines Verantwortlichen für die Finanzen - mit vielen Anregungen um die gute finanzielle
Situation des Vereins verdient gemacht. Hier durch konnte der Verein eine gute Arbeit leisten. Vielen Dank für das tolle
Engagement.
Neu in die Funktionen nachgerückt sind Burckhard Radtke als neuer erster Vorsitzender und Kai Barwig, der sich jetzt um die
Finanzen des Fördervereins kümmert. Für uns beide ist dieses Ehrenamt noch neu. Wir gehen aber mit sehr viel Lust und
Energie an die Aufgaben heran.
In ihren Funktionen bestätigt wurden Angela Hoffmeister als zweite Vorsitzende und Sigrid Gantke als Schriftführerin.
Unterstützt wird Sigrid Gantke zukünftig durch den stellvertretenden Schriftführer Michael Hagedorn. Ansprechpersonen für
die Eltern wurden Daniela Köster und Kerstin Wedemeyer. Als Vertrauenslehrer wurde Tilmann Ehrenberg bestätigt.
Gleich nach der Wahl standen mit der Unterstützung des Chorkonzertes der Grundschule sowie dem Sponsorenlauf zur
Unterstützung der Opfer der Katastrophe in Japan einige Aufgaben an, die wir dank der super Unterstützung aller Elternteile
geschafft haben. Auch an dieser Stelle noch einmal einen großen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstutzer.
Das große Engagement von Eltern aber auch von Großeltern zeigt, wie gut der Förderverein getragen ist. Gleichzeitig wird
deutlich, dass der Verein eine wichtige Funktion innerhalb der Dorfgemeinschaft erfüllt. Wir tragen einen Teil zur
kindgerechten Entwicklung der Schüler an der Grundschule bei. Dies ist sehr wichtig und wird eine der Herausforderungen für
den Vorstand sein.
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Neue Umkleidekabinen
TSV Martfeld saniert und erweitert Rumlichkeiten
47.6
Im Mai wurden die sanierten und die neuen Kabinen des TSV Hartfeld mit einem offiziellen Empfang eröffnet. Die Wortbeiträge
haben die Verbesserungen für den Sportbetrieb und die gelungene Renovierung hervorgehoben.
Die Sportanlage existiert heute bereits über dreißig Jahre. Inzwischen hat „der Zahn der Zeit" an dem Gebäude genagt.
Gleichzeitig ist durch den wachsenden weiblichen Anteil an der Fußballsparte neuer Bedarf entstanden.
Darauf musste der TSV reagieren. Über die letzten Jahre hat insbesondere der 1. Vorsitzende, Heinz Gerecht, viel Zeit und
Mühe in die Planungen gesteckt, mit politisch Verantwortlichen gesprochen und um finanzielle Unterstützung geworben sowie
Zuschüsse beim Sportverband realisiert.
Mit einem geringen eigenen finanziellen Anteil, der Unterstützung durch das örtliche Handwerk und durch das Anpacken sowie
das große Engagement der Vereinsmitglieder konnte das Projekt realisiert werden. Hierdurch ist das Sportlerheim den neuen
Anforderungen des Sportbetriebs gewachsen und ein ordentlicher Sportbetrieb möglich. Gleichzeitig macht es wieder viel
mehr Spaß sich nach den Anstrengungen zu duschen und anschließend noch gemütlich beisammen zu sein.
Jetzt hat der Sportplatz in Martfeld eine neue Zukunft und das Sportlerheim kann wieder zu einem Mittelpunkt der sportlichen
Aktivitäten werden.
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15. Martfelder Mühlenlauf
Knapp100 Teilnehmer am Start
Der TSV Schwarme holte sich zum 7. Mal in Folge den Pokal
47.6
Am 15. Martfelder Mühlenlauf nahmen knapp 100 Sportler teil. Die Verantwortlichen des TSV Martfeld und des HVV Martfeld
waren voll zufrieden. Die Feuerwehr übernahm wieder die Streckensicherung und der Ambulanzservice Nord e.V. die
medizinische Begleitung.
Beim Zehn-Kilometer-Hauptlauf hatte Uschi Siwert (LG Kreis Verden) mit 04:02 Minuten die Nase vorn. Bei der
Herrenkonkurrenz war Matthias Meinking (JG Oyle) in 38:47 Minuten nicht zu schlagen.
Über die halbe Distanz überquerte Jana Masemann (SC Weyhe) nach 24:10 Minuten als erste die Ziellinie. Henner Ellerbruck
(MTV Schweringen) siegte bei den Männern in 17:57 Minuten.
Über die Fünf-Kilometer-Walking¬Distanz war Marianne Makowa (Vereinslos) in 45:07 Minuten die schnellste.
Bei den jüngeren siegte die neunjährige Clara Marie Elfers aus Asendorf über die Ein-Kilometer-Distanz 3:39 Minuten. Der
achtjährige Tom König (TSV Schwarme) war in 3:13 Minuten der schnellste über diese Strecke.
Über die doppelte Distanz kam Wiebke Till (TSV Schwarme) nach 5:53 Minuten als Siegerin über die Ziellinie. Gleiches gelang
ihrem Teamkollegen Juliau Garsten bei den Jungen 6:40 Minuten.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten eine Urkunde, die 3 Erstplatzierten eines jeden Laufes erhielten kleine
Sachpreise. Die Kampagne "Lust auf Leben - Martfeld Macht's" hat den Mühlenlauf in ihrem Programm übernommen, dadurch war es
möglich, dass "Sport-Ziel" als Partner Startplätze für den 7. swb-Marathon, AOK-Halbmarathon, 10 km der Deutschen Bank und
den Kinderlauf in Bremen zur Verfügung stellte.
Der TSV Schwarme holte sich zum 7. Mal in Folge den Pokal für die größte Mannschaft. Und für nächstes Jahr steht wieder die
Frage: Warum gibt es beim TSV Martfeld so viele "Fußkranke"?
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Besuch aus La Bazoge
Freunde aus Partnergemeinde Frankreichs zu Besuch
47.4
Am Himmelfahrtswochenende war es schon wieder so weit: unsere Freunde aus La Bazoge haben uns besucht. Wie immer haben wir
alle zusammen ein tolles Wochenende verbracht, wie unsere jugendlichen Gastgeberinnen hier berichten:
Mittwoch, 1. Juni: Bericht von Muriel Beck, 14 Jahre
Wir waren so was von aufgeregt, denn so viele Fragen schwirrten uns gleichzeitig im Kopf herum: Wie sehen sie aus? Können
wir uns überhaupt verständigen? Sind sie nett? ...
Um 18.00 Uhr an der Grundschule angekommen war der französische Bus schon da und alle Teilnehmer aus La Bazoge waren bereits
ausgestiegen und warteten genau wie wir auf die Zuteilung zu ihren Gastfamilien. Ich blickte in mir ganz unbekannte
unterschiedliche Gesichter. Alle waren voller Fragen, aber auch sehr freundlich und offen. Im Mehrzweckraum der Grundschule
waren die Tische mit Getränken und Süßigkeiten bedeckt. Wir wurden alle von Marlies Plate, unserer Bürgermeisterin, begrüßt
und auch der französische Bürgermeister begrüßte uns. So hörten wir zum ersten Mal echte Franzosen sprechen und Deutsche,
die fließend französisch reden konnten. Dörte Soller übersetzte Uwes Ansprache ins Deutsche und eine Französin,
die Dolmetscherin war, übersetzte den französischen "Präsidenten" des Komitees. Das war toll!
Dann endlich kam der Moment, in dem wir erfuhren, wer Evan (12 Jahre) und Stan (13 Jahre) waren (ihre Namen kannten wir ja
schon von einer Liste). Noch etwas schüchtern begrüßten wir uns und gingen mit Koffern und Taschen bepackt zu uns nach
Hause. Nachdem wir den Jungs ihr Zimmer, unser Haus und unseren Garten gezeigt hatten, bekamen wir ein tolles Geschenk:
einen Korb mit vielen französischen Spezialitäten. Die probierten wir noch am selben Abend bei unseren Nachbarn, Familie
Steffens, denn wir waren zum gemeinsamen Grillen verabredet.
Steffens beherbergten zwei Mädchen in unserem Alter, sodass die Gäste sich auch ungezwungen unterhalten konnten. Wir haben
alle zusammen gegessen und gespielt und so verflogen die anfänglichen Hemmungen schnell. Durch Zeichensprache und mit Händen
und Füßen klappte die Verständigung immer besser. Mit Hilfe eines Wörterbuchs hatten wir dann auch schnell die wichtigsten
Redewendungen parat und so ging der erste aufregende und anstrengende schöne Tag mit "unseren" Franzosen vorbei. Nächstes
Jahr möchte ich gerne mit nach La Bazoge fahren!
Donnerstag, 2.Juni: Bericht von Pia Steffens, 14 Jahre
Es war ein warmer, sonniger Sommermorgen. Alle waren noch leicht müde am Frühstückstisch, mussten aber schon voll bei der
Sache sein, denn es ging darum zu übersetzen, was für Dinge auf unserem Küchentisch standen... Zum Glück gab es genug
Laptops mit Google-Übersetzer. Nachdem wir das Frühstück voller Spaß überstanden hatten, gingen wir noch zu einem kurzen
Handballtraining der Martfelder, Bruchhausener und Franzosen, denn wir mussten uns auf das Handballspiel am nächsten Tag
vorbereiten.
Bevor wir nach Bremen zu unserer Sightseeing-Tour starteten, bekamen wir noch Geschenke aus Frankreich. Eine
Fleischspezialität mussten wir schnell noch probieren und dann ging es los in die große Stadt. Da an diesem Tag Vatertag
(Himmelfahrt) war, waren in Bremen viele Männer angetrunken unterwegs; so hatten wir einiges zu staunen. Aber auch die
echten Sehenswürdigkeiten von Bremen haben wir angeschaut: Die Bremer-Stadtmusikanten. den Bremer Dom, den Roland, die
Schlachte und vieles mehr.
In einem Süßigkeitenladen habe ich die Verkäuferin schon auf Französisch angesprochen, da ich so im Französischrausch war.
Am Nachmittag waren wir im "Strikes" bowlen und hatten auch dabei viel Spaß. Als wir dann später aber ein richtig leckeres
Essen bestellen wollten, wurde es schwierig beim Übersetzen. Aber irgendwie haben wir das auch hinbekommen. Da wir auf dem
Hinweg schon Spargel gekauft hatten, gab es abends noch ein typisch deutsches Essen.
Danach waren wir noch bei dem Jugendkennenlern - Treffen mit allen Jugendlichen aus Frankreich und der Martfelder Umgebung
im Jugendhaus Martfeld (JuHaMa). Wir blieben aber nicht so lange wie die anderen, denn wir wollten unbedingt "Germanys
next top model" anschauen. Auch dabei hatten wir wieder viel Spaß und keine Verständnisschwierigkeiten (Heidi Klum versteht
man auch ohne Worte...) Nach der Sendung fielen wir alle glücklich und müde ins Bett und freuten uns schon auf den nächsten
gemeinsamen Tag.
Freitag, 3. Juni: Bericht von Marja Köster, 13 Jahre
Am Freitag fand um 13:00 Uhr ein Boule- und ein Handballturnier statt. Das Bouleturnier wurde im Echterkamp aufgebaut,
Handball wurde in der Sporthalle gespielt. Beim Handballturnier hatten die Franzosen sowie die Deutschen jeweils eine
Mädchenmannschaft und eine Jungenmannschaft. Noch dazu hatten die Franzosen eine Männermannschaft. Zur weiteren Hilfe kamen
noch zwei Mädchenmannschaften aus Bruchhausen-Vilsen. Die Martfelder Mädchenmannschaft gewann gegen die Französinnen und
bekam einen großen Pokal als Geschenk von den Franzosen dafür.
Im Gegensatz dazu war die Martfelder Jungenmannschaft den Franzosen haushoch unterlegen! Unsere Gäste waren echt
professionell! Die Zuschauer konnten nur staunen. Am Ende spielten noch französische Zuschauer gegeneinander – das sorgte
zunächst für Verwirrung, denn sie lieferten witzige Showeinlagen und es dauerte ein bisschen, bis die Zuschauer mitlachen
konnten. Für's leibliche Wohl wurde mit frischem Butterkuchen und Kaffee sowie Getränken für die Kinder gesorgt. Zum
Abschluss bekam noch jeder deutsche Spieler als Geschenk ein T-Shirt und eine Medaille.
Am Abend fand ein offizielles Essen in Kleinenborstel im Gasthaus Dunekack statt. Reden von allen wichtigen Vertretern des
französischen und des deutschen Komitees zögerten das gemeinsame Mahl sehr hinaus. Und dann wurde ein älterer Franzose
auch noch überredet, für uns zu singen. Das war sehr amüsant und irgendwie toll. Das Büffet war dann sehr lecker und
abwechslungsreich.
Und dann kam der schönste Teil des Abends und es wurde zu aktueller Musik getanzt und man konnte den Franzosen ansehen,
wie viel Spaß es ihnen gemacht hat. Die können feiern! Der Abend ging bis in die Nacht und alle haben sich prächtig
amüsiert.
Samstag, 4. Juni: Bericht von Muriel Beck, 14 Jahre
Heute ist schon der dritte Tag mit den Franzosen, die Zeit vergeht wie im Flug! Wir waren im Klimahaus im Bremerhaven.
Während der 1½ -stündigen Busfahrt haben alle Musik gehört, geschlafen oder sich unterhalten.
Im Klimahaus haben sich verschiedene Gruppen gebildet und sind auf eigene Faust losgegangen, um das Gebäude zu erkunden.
Nach dieser Reise durch die verschiedenen Klimazonen haben wir das Lunchpaket, das wir vorher alle bekommen hatten, auf der
großen Treppe im Eingangsbereich verzehrt. Danach sind wir erneut in Gruppen losgezogen und haben die Bremerhavener
Innenstadt unsicher gemacht.
Um 16:00 Uhr haben wir uns wieder am Bus getroffen, um die Rückfahrt anzutreten. Alle waren begeistert vom Klimahaus, denn
jeder hatte für sich irgend etwas "mitgenommen". Am Abend waren wir echt platt, aber sehr zufrieden. Da es der letzte
gemeinsame Abend war, wollten wir eigentlich noch etwas unternehmen, aber wir entschieden uns dann doch "nur" fürs Fußball
spielen und eine Wasserschlacht im Garten. Anschließend hatten wir die Idee, auf dem Trampolin zu übernachten: Eine
Abschlussnacht unter freiem deutschem Himmel. Auch dabei hatten wir noch richtig Spaß (und wenig Schlaf). Wir haben viel
geredet und haben unseren Gästen Stan und Evan deutsche Wörter beigebracht.
Am Morgen hat meine Mutter uns kaum wach bekommen, aber wir waren pünktlich um 8 Uhr an der Grundschule, um unseren Besuch
zu verabschieden.
Sonntag, 5. Juni: Bericht von Esther Schmidt-Beck, 50 Jahre
Punkt acht Uhr waren alle unter strahlend blauem Himmel versammelt und beteuerten sich gegenseitig, wie toll und schön und
nett und anregend dieser Austausch doch wieder war.
Wir hatten uns erst nach anfänglichem Zögern bereit erklärt, Gäste aufzunehmen und ich bin sehr froh über unseren
Sinneswandel, denn auch für mich und alle anderen Familienmitglieder war der Austausch ein sehr gelungenes Ereignis. Die
Krönung und mein persönliches Highlight war ein unter Stottern und Mühe hervorgebrachter Abschiedssatz von Stan: "Vielen
Dank für die schöne Empfang!"
Der Martfelder Partnerschaftsausschuss bedankt sich nochmals recht herzlich bei den Gastgeberfamilien und allen, die uns
bei diesem Wochenende unterstützt haben.
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Kommunalwahl am 11. September
Übersicht der Wahlvorschläge der Gemeinde Martfeld
47.3
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